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Im Kreis Herford sind 673 Personen infiziert

OWL kämpft gemeinsam gegen Corona

Kreis Herford (WB)

Wegen der steigenden Inzidenzwerte und der Debatte um die getroffenen Maßnahmen tauschen sich die ostwestfälischen Landräte und der Oberbürgermeister der kreisfreien Stadt Bielefeld jetzt intensiver aus. „Wir können Kräfte sparen, wenn wir enger kooperieren“, sagt der Herforder Landrat Jürgen Müller.

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Diese Corona-Übersicht teilt der Kreis Herford mit. Foto: Kreis Herford

Derweil gibt es im Kreis Herford 40 neue Corona-Fälle, 673 Personen (minus 9) sind aktuell infiziert. Der Inzidenzwert liegt bei 139,7 (plus 5,6).

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (164), Spenge (24), Bünde (122), Löhne (172), Vlotho (42), Enger (51), Rödinghausen (26), Hiddenhausen (33) und Kirchlengern (39). Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 149.

Zur engen Zusammenarbeit in OWL ergänzt Jürgen Müller: „Wir wollen den Bürgern die Maßnahmen möglichst übersichtlich, nachvollziehbar und verständlich präsentieren und denken dabei regional. Denn es gibt viele Pendel-Bewegungen in OWL und das Virus macht vor der Kreis- oder Stadtgrenze nicht Halt. Trotzdem müssen wir auch bedenken, dass die Pandemiesituationen immer wieder auch individuell einzuschätzen sind und unterschiedliche Maßnahmen erfordern können. Der Austausch der Verwaltungen bietet den Vorteil, dass Arbeitsschritte gebündelt werden können. Nicht jeder Kreis muss bei null anfangen, wenn beispielsweise Verfügungen geschrieben werden müssen.“

Viele Ansteckungen in der Familie

Im Kreis Herford wurden in den vergangenen 7 Tagen 350 laborbestätigte Covid-19-Fälle gemeldet (Stand 29. März). Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, stieg von 1438 am 22. März auf 1592, darunter sind 919 Kontaktpersonen. Es befinden sich 6 Reiserückkehrer unter den 673 aktuell bestätigten Fällen. Die meisten neuen Infektionen der vergangenen Woche waren auf das familiäre Umfeld zurückzuführen, hier liegt die Quote bei fast 50 Prozent. Etwa ein Viertel der Infektionswege sind unbekannt, 11 Prozent infizierten sich auf der Arbeit.

Darüber hinaus steigt der Anteil derer, die sich mit einem mutierten Virus infiziert haben. Insgesamt haben sich seit Anfang Februar 776 Menschen mit Wohnsitz im Kreis Herford mit einer Mutationsvariante infiziert. Davon sind aktuell noch 413 Menschen infiziert. Bis auf drei Fälle der südafrikanischen Mutation handelte es sich dabei um die britische Mutation.

20.526 Impfungen

Seit dem Impfstart am 8. Februar wurden im Impfzentrum in Enger 20.526 Impfungen durchgeführt (Stand 21. März), 13.775 mal mit Biontech und 6751 mal mit Astrazeneca. Insgesamt wurden 15.812 Menschen geimpft, etwa 4700 haben bereits ihre zweite Impfung bekommen.

Es werden 37 Patienten stationär in den Krankenhäusern behandelt (davon 35 mit Wohnsitz im Kreis Herford). Hiervon werden 7 intensivmedizinisch betreut, 3 davon müssen beatmet werden. In 18 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe sind 12 Bewohner und Patienten sowie 14 Beschäftigte infiziert. In 11 Kitas sind 11 Kinder und ein Mitarbeiter infiziert. An 50 Schulen sind 107 Schüler und ein Lehrer betroffen.

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