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Sparkasse Herford eröffnet als erste im Gebiet Westfalen-Lippe besonderen SB-Standort

Per Videochat zum Kundenberater

Bünde  (WB). »Wie kann ich Ihnen helfen«, fragt Ines Biro, Kundenberaterin bei der Sparkasse Herford, ihr Gegenüber. Dabei blickt sie freundlich in die Kamera. Denn ihr Kunde sitzt nicht in ihrem Büro, sondern steht in der Video-Kabine in der SB-Filiale in Hunnebrock.

Kathrin Weege

In der Videokabine beantworten Kundenberater aus Herford die Anliegen der Sparkassenkunden. Ines Biro kann sich über das weiße Feld (links unten) auch Rechnungen oder Formulare anzeigen lassen. Die neue SB-Filiale in Hunnebrock haben Horst Prüßmeier, Vorstand der Sparkasse Herford, Peter Platz, Pressesprecher, und Jörn-Uwe Wolff, Bereichsdirektor Privatkunden, vorgestellt. Foto: Kathrin Weege

»Im Sparkassenverband Westfalen-Lippe ist dies die erste Filiale mit Video-Schaltung. Wir planen eine weitere auf dem Bildungscampus in Herford«, sagt Horst Prüßmeier, Vorstand der Sparkasse Herford.

Viele Kunden bevorzugen inzwischen Online-Banking oder arbeiten mit den Terminals an den SB-Standorten. »Dennoch gibt es immer wieder besondere Fragen, bei denen ein Kundenberater benötigt wird«, sagt Peter Platz, Pressesprecher der Sparkasse Herford. Und genau diese Anliegen können nun auch in Hunnebrock bearbeitet werden. Um sich auszuweisen, um Rechnungen oder andere Unterlagen für den Bankberater sichtbar zu machen, reicht es, sie auf eine kleine weiße Fläche vor dem Bildschirm zu legen. Alles wird eingescannt und für den Berater sichtbar. Dieser Service steht in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Jährlich eine Milliarde Euro an Bargeld abgehoben

Jährlich gibt es bei der Sparkasse Herford etwa 300.000 Kundenanfragen. »95 Prozent davon können direkt beantwortet werden«, sagt Prüßmeier und hat noch eine interessante Zahl parat: An den 107 Automaten der Sparkassen im Kreis wurden 2018 rund 864 Millionen Euro an Bargeld abgehoben.

300.000 Euro am Standort Hunnebrock investiert

Das veränderte Verhalten der insgesamt 160.000 Kunden führt bei der Sparkasse Herford zu regelmäßigen Investitionen in die Infrastruktur. In diesem Jahr wurden 2,5 Millionen Euro für Gebäude und Einrichtungen sowie 1,6 Millionen Euro für Technik und elektronische Datenverarbeitung investiert. 300.000 Euro davon sind auf den Standort Hunnebrock entfallen, der seit Juli in dieser Form in Betrieb ist.

Kaffeehaus-Charakter

Insgesamt wurde die sogenannte SB-Plus-Filiale an der Engerstraße modern und mit Kaffeehaus-Charakter gestaltet. »Wir haben bewusst keinen Banken-Ausstatter gewählt, sondern hier mit dem Innenarchitekturbüro Moysig aus Herford zusammengearbeitet«, erklärt Horst Prüßmeier

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