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Nabu Kreis Herford hält Osterfeuer angesichts des Klimawandels für nicht zeitgemäß

"Private Feuer sind nicht erlaubt"

Bünde/Kirchlengern

Für viele ein fester Bestandteil der Osterfeiertage: die traditionellen Osterfeuer. Auch für den Naturschutzbund (Nabu)   handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen „Dauerbrenner“. Denn aus Sicht der Umweltschutzorganisation  gibt es immer noch Missstände auf kommunaler Ebene.

Von Hilko Raske

Ein "Osterfeuer" in der Gemeinde Kirchlengern. Die Aufnahme stammt aus dem April 2019. Foto: Nabu

Doch was ist dem Nabu konkret ein Dorn im Auge? „Nicht der ‚böse‘ Nabu, sondern die Gesetze schreiben vor, dass nichts mehr im Freien verbrannt werden darf”, informiert Nabu-Kreisvorsitzender Friedhelm Diebrok. Grünabfall sei auf dem eigenen Gelände oder in einer Kompostierungsanlage zu entsorgen – und damit sei nicht das Verbrennen gemeint. Von dieser Regelung gebe es einige genau definierte Ausnahmen – und eine sei das Brauchtums- oder Osterfeuer.

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