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Die ersten Bewohner sind Anfang August eingezogen

Robert-Schumann-Straße: 16 Britenhäuser schon vermietet

Bünde (WB). Riesennachfrage nach den Britenhäusern an der Robert-Schumann-Straße: Seit sechs Wochen sind die 20 Immobilien erst auf dem Markt, für 16 Häuser sind bereits Mietverträge unterzeichnet worden. Und auch die ersten Bewohner sind Anfang August schon eingezogen.

Daniel Salmon

Seit sechs Wochen sind die 20 Immobilien an der Hunnebrocker Robert-Schumann-Straße erst auf dem Markt, für 16 Häuser sind bereits Mietverträge unterzeichnet worden. Die ersten Bewohner sind schon Anfang August eingezogen. Foto: Daniel Salmon

Für die letzten verbliebenen Doppelhaushälften in Hunnebrock sind bereits Besichtigungstermine mit Interessenten anberaumt worden. „Und wir rechnen auch hier mit einer kurzfristigen Vermietung. Wir sind begeistert, dass der Markt so schnell und so positiv auf das Angebot reagiert hat“, sagt Dr. Marion Kapsa, Chefin der Bünder Immobilien GmbH.

Das erst vor kurzem gegründete städtische Tochterunternehmen ist Besitzerin und Vermieterin der 20 Wohneinheiten. Rund 1,8 Millionen Euro waren vor knapp einem Jahr für die Britenhäuser an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben überwiesen worden. Knapp 400.000 Euro hatte die Bünder Immobilien GmbH daraufhin in die Sanierung der Häuser gesteckt. „Die ehemaligen Briten-Häuser sind frisch renoviert und fühlen sich wie neu an. Wir freuen uns, dass wir mit dem Projekt einen positiven Akzent im Vermietungsmarkt setzen konnten“, so Kapsa.

Riesiges Interesse

Nachdem die Häuser online über die Internetplattform Immobilienscout inseriert wurden, sei die Nachfrage bereits sehr hoch gewesen. „Das Interesse war wirklich riesig“, sagt Marion Kapsa. Wie berichtet, beträgt die Kaltmiete für die 20 Objekte 6,50 Euro pro Quadratmeter.

Als Zielvorgabe hatte die Immobilien GmbH formuliert, die Häuser an eine heterogene Klientel zu vermieten – und das scheint auch gelungen zu sein: „Wir freuen uns, dass so viele Familien – aber auch ältere Leute – ein neues Zuhause gefunden haben. Sehr wichtig ist, das ist die zukünftige Mieterschaft einen demografischen Querschnitt durch unsere Gesellschaft abbildet. Dieser soziale Mix wird sich positiv auf die Stimmung in den Häusern auswirken“, ist Marion Kapsa überzeugt.

Doch was passiert nun mit den übrigen ehemaligen Britenhäusern in Bünde-Mitte und Hunnebrock? Wie mehrfach berichtet, hatte der Stadtrat im März 2018 beschlossen, sämtliche Bima-Immobilien in Bünde zu erwerben. Dabei handelt es sich konkret um 98 Wohneinheiten in Hunnebrock und 37 in Bünde-Mitte.

Weitere Ankäufe in Planung

Zunächst waren die 20 Häuser an der Robert-Schumann-Straße gekauft worden. Der Ankauf von sechs Häusern an der Kleiststraße sowie von acht weiteren Gebäuden an der Häuser Eichholzstraße erfolgte in diesem Frühjahr – und zwar direkt durch die Stadt und nicht durch die Bünder Immobilien GmbH. „Denn die Häuser sollen als städtische Einrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden genutzt werden“, so Stadtsprecherin Doris Greiner-Rietz.

Aufgrund dieser zweckgebundenen Nutzungsform habe die Kommune die Wohnungen von der Bima zu einem günstigeren Kurs erwerben können. „Der Ankauf der Häuser in der Kleiststraße und der Eichholzstraße erfolgte losgelöst von einer zukünftigen Ausrichtung der Quartiersentwicklung der restlichen Bima-Immobilien in Bünde Hunnebrock“, stellt Doris Greiner-Rietz klar.

Laut Informationen aus dem Bünder Rathaus bereite die Bima aktuell die Fortschreibung der Verkehrswertgutachten für die Immobilien im Dreiecksbereich in Hunnebrock und Bünde-Mitte vor.

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