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Rund 24 Minuten dauert eine Session am Marktplatz oder am Hotspot am Rathaus

So wird das Bünder Gratis-WLAN genutzt

Bünde (WB)

Seit April 2018 können Smartphone-Nutzer ihre Geräte kostenlos am Hotspot auf dem Bünder Marktplatz anmelden und – zumindest eine Stunde – kostenlos im Internet surfen. Nach Ablauf der 60 Gratis-Minuten wird eine Gebühr fällig. Später kam ein zweiter WLAN-Knotenpunkt am Rathaus- und Museumsplatz hinzu. Doch wie wird das Angebot überhaupt angenommen? Diese Frage interessierte nun SPD-Ratsherr Lukas Heimann.

Daniel Salmon

Seit April 2018 können sich Nutzer eine Stunde pro Tag kostenfrei in den WLAN-Spot am Marktplatz einloggen. Foto: Daniel Salmon

Den Stein für Web-Zugänge hatte ein Antrag der Bünder FDP bereits im Frühjahr 2017 ins Rollen gebracht. Ein Jahr später und nach mehreren Überarbeitungen stand das Konzept und der erste Hotspot ging in Betrieb. Betreiber ist die Kommune in Zusammenarbeit mit dem Anbieter „Hotsplots“.

Zu Beginn der Corona-Krise waren beide WLAN-Punkte Ende März befristet abgeschaltet worden, um Menschenansammlungen auf den öffentlichen Plätzen zu vermeiden und die Infektionsgefahr niedrig zu halten. Im Jahresverlauf wurden sie wieder aktiviert.

Konkret interessierte sich Heimann für die Nutzungsstatistiken des freien WLANs, also wie viele Bürger sich an Markt-, Museums- und Rathausplatz einloggen und für wie lange. Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger präsentierte die Antworten auf der jüngsten Ratssitzung. Demnach werden jeweils die Nutzungsdaten für die vergangenen drei Monate erfasst. Im Oktober waren beide Netzwerke erst wieder sieben Tage vor Monatsende aktiv. In dem Zeitraum wurden auf Markt-Gymnasium 4161 Einwahlvorgänge (Rathaus: 519) und im Dezember – bis zum 9. des Monats – 1181 (Rathaus: 120). Die Länge einer Session beträgt an beiden Plätzen im Schnitt zwischen 23 und 25 Minuten.

Der SPD-Ratsherr wollte es aber noch genauer wissen und fragte auch die Kosten und die Einnahmen der WLAN-Punkte ab. Auch hierfür lieferte die Rathauschefin eine Aussage: „Die Einnahmen belaufen sich auf 9 Euro in der bisherigen Nutzungszeit von zwei Jahren“, so Rutenkröger. Die Betriebskosten für das Angebot belaufen sich hingegen auf 1000 Kosten pro Jahr.

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