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Die denkmalgeschützte Bünder Bolldammbrücke in ihrer heutigen Form wurde vor einhundert Jahren fertiggestellt

Symbol für den wirtschaftlichen Aufschwung

Bünde

Tag für Tag überqueren Tausende Menschen auf der sogenannten Bolldammbrücke die Else. Bereits im Mittelalter wurde jene Stelle der heutigen Bahnhofstraße als Querung über den Stadtfluss genutzt. Die Überführung war stets ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Bündes.

Von Karl-Hendrik Tittel

Als besondere Aktion zum hundertjährigen Jubiläum wurde das denkmalgeschützte Bauwerk während des jüngsten Late-Night-Shoppings im Oktober mittels einer LED-Lichtinstallation in Szene gesetzt. Foto: Karl-Hendrik Tittel

Das seit 1995 denkmalgeschützte Bauwerk in seiner heutigen Ausprägung wurde vor einhundert Jahren fertiggestellt – eine Plakette mit der Jahreszahl 1922 erinnert daran. Die tragende Konstruktion ist einige Jahre älter: Sie wurde 1900 als Plattenbalkenbrücke aus Beton mit Bewehrung errichtet und hat das Vorgängermodell aus dem 18. Jahrhundert ersetzt. Gut zwanzig Jahre lang säumte ein schmiedeeisernes Geländer die beiden Seiten, bevor 1922 das heutige Betongeländer mit den charakteristischen Kassettenmustern gebaut wurde. Sechs Balken tragen die Fahrbahnplatten. Die Gesamtspannbreite einschließlich des mittleren Pfeilers beträgt 26 Meter, inklusive der Brüstungsmauern aus Beton ist die Brücke exakt 9,60 Meter breit.

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