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Politiker monieren Verfahrenseinstellung am Amtsgericht Bünde

Tierschutz-Prozess: Kritik der Linken

Bünde

Zur Einstellung eines Gerichtsverfahrens gegen einen Schweinehalter (61) aus Minden-Lübbecke melden sich nun Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft „Tierschutz“ der Linkspartei in NRW zu Wort. Sie kritisieren die Einstellung des Verfahrens.

Von Daniel Salmon

Ein Schweinehalter (61) musste sich vor dem Amtsgericht Bünde verantworten, weil Tiere, die er auf einer seiner Anlagen im Bünder Land hielt, krank gewesen und über einen längeren Zeitraum nicht von einem Tierarzt behandelt worden sein sollen. Foto: dpa/Sina Schuldt

Wie berichtet, hatte die Bielefelder Staatsanwaltschaft dem Angeklagten drei Verstöße gegen das Tierschutzrecht zur Last gelegt. Mehrere Schweine, die der 61-Jährige auf einer seiner Anlagen im Bünder Land hielt, sollen krank gewesen und über einen längeren Zeitraum nicht von einem Tierarzt behandelt worden sein. Verurteilt wurde der bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getretene Landwirt allerdings nicht. Die Prozessparteien hatten sich in der Verhandlung vor dem Bünder Amtsgericht in der vergangenen Woche stattdessen darauf geeinigt, das Verfahren vorläufig gegen die Zahlung einer Geldauflage von 6400 Euro einzustellen.

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