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Arbeiter verlegen Hunderte Meter an Leitungen – Dichtheit der Becken wird geprüft

Viel Betrieb auf Freibad-Baustelle

Bünde (WB/sal)

Es ist Freitagnachmittag, kurz nach 16 Uhr. Während viele Arbeitnehmer schon ins Wochenende gestartet sind, wird auf der Bünder Freibad-Baustelle noch fleißig geackert.

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Von Feierabendstimmung ist bei den Arbeitern am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr noch nichts zu spüren. Stattdessen drücken sie auf die Tube, damit die Badeanstalt bis zum Sommer fertig wird. Foto: Daniel Salmon

Nach einer kurzen Pause ist auf dem weitläufigen Areal zwischen Elsedamm und Steinmeisterpark wieder richtig Leben eingekehrt. Vor allem die Bagger, die aktuell quer über das Gelände verteilt sind, stechen dem Betrachter sofort ins Auge. Immer wieder bleiben Passanten mit Kindern stehen und beobachten das emsige Treiben. Nachdem die Bagger in der ersten Bauphase verstärkt für den Aushub der Becken gebraucht wurden, geht es nun vor allem um die Gräben für die wichtigen Versorgungsleitungen des rund zehn Millionen Euro teuren Bauvorhabens.

Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa blickt nach vorn: „Wir haben im vergangenen Jahr bereits einige Meilensteine erreicht. Trotzdem wissen alle Beteiligten, dass es noch einiges zu tun gibt, wenn wir im Sommer im Freibad unsere Bahnen schwimmen wollen.“ Der Beckenbau stand 2020 im Fokus und ist bereits sehr weit fortgeschritten: Das 50-Meter-Wettkampfbecken ist schon komplett fertiggestellt. Für die anderen Becken müssen die Arbeiter aktuell Hunderte Meter Rohre unterhalb der Erdoberfläche verlegen.

Etwa am Nichtschwimmerbecken: Nachdem Ende November die Wände des Pools montiert wurden, konnten nun auch die Betonierarbeiten abgeschlossen werden. Als nächster Schritt werden die Wasserleitungen verlegt, damit dann die Erde aufgefüllt und die Bodenbleche eingesetzt werden können.

Ein ähnliches Bild gibt es beim Kleinkinderbecken. Der Untergrund ist bereits vorbereitet worden und somit sind auch die Dimensionen schon gut erkennbar. Nun fehlen noch die Leitungen, damit die zukünftigen Wasserspielgeräte nicht auf dem Trockenen sitzen müssen.

Beim Sprungbecken ist man schon ein Stück weiter. Hier wurde in den vergangenen Wochen eine Dichtheitsprüfung erfolgreich durchgeführt. Die Betonwanne des Beckens wurde probeweise mit Wasser befüllt. Dieses wird nun ins Wettkampfbecken abgelassen, damit demnächst die Edelstahlwanne ins Springerbecken eingebaut werden kann. Auch die Dichtheitsprüfung der Schwallwasserbehälter ist positiv ausgefallen. Im Eingangs- und Sozialgebäude beginnen die Arbeiter ebenfalls mit der Installation von Leitungen und Kabeln sowie den Sanitäreinrichtungen, nachdem der Estrich verlegt wurde. „Von außen wird daher an den Gebäuden nur noch wenig Fortschritt zu sehen sein“, sagt Bäderchefin Kapsa.

Parallel zu den Leitungsarbeiten ist kurz vor dem Jahreswechsel der Startschuss für das Außengelände gefallen. Die Landschaftsbauer bereiten den Unterboden für das künftige Beachvolleyballfeld vor. „Wir hoffen weiterhin, dass es die Pandemie zulässt, dass hier im Sommer jede Menge Bälle fliegen können“, sagt Dr. Marion Kapsa.

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