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Zeugenhinweise bleiben aus – weitere Rektorin gibt Infobrief heraus

Vorfall an Bünder Grundschule: keine Ermittlungsansätze

Bünde (WB). Wegen eines mutmaßlichen Vorfalls an der Grundschule Bünde-Mitte vom vergangenen Donnerstag sind viele Grundschuleltern besorgt. Zu dem mutmaßlichen Vorfall an der Grundschule Bünde-Mitte der vergangenen Woche liegen der Polizei bislang keine weiteren Ermittlungsansätze vor.

Daniel Salmon

Foto: Hannemann Foto: Hannemann

Gleichzeitig hat die Leitung der Grundschule in Hunnebrock einen Elternbrief zu dem Thema herausgegeben. „Bei uns hat sich bislang niemand gemeldet, der etwas zur Aufklärung dieser Sache sagen könnte“, erklärte Kreispolizeisprecherin Simone Lah-Schnier am Montag.

Mutter mit Tochter bei Polizei

Ein unbekannter Mann soll am vergangenen Donnerstag gegen 13.15 Uhr im Bereich der Hasskampstraße versucht haben, ein zehnjähriges Mädchen in sein Auto zu locken. Dieses habe aber nicht auf die Ansprache reagiert und sei weitergegangen. Als eine noch unbekannte Frau den Mann daraufhin anschrie, soll der silberfarbene Wagen weggefahren sein. Die Mutter der Schülerin war wenig später mit ihrer Tochter zur Polizei gegangen.

Weitere ähnliche Vorkommnisse seien den Ermittlern im Kreisgebiet bislang nicht bekannt. An der Grundschule Mitte war am Freitag ein Elternbrief herausgegeben worden. Demnach sei im Unterricht mit den Schülern über den möglichen Vorfall vom Donnerstag gesprochen worden.

Viel Wirbel im Internet

Auch an der Grundschule Hunnebrock – sie liegt nur wenige Kilometer von der Einrichtung in Bünde-Mitte entfernt – wurde der Fall im Unterricht mit den Kindern thematisiert. „Bitte sprechen Sie auch als Eltern noch einmal mit ihrem Kind: Wie verhalte ich mich Fremden gegenüber, insbesondere wenn sie mich auffordern, in ein Fahrzeug einzusteigen“, heißt es in dem von Schulleiterin Ulrike Oßieck-Heide verfassten Informationsschreiben an die Erziehungsberechtigten.

„Grundsätzlich ist es von den Schulen nicht verkehrt, dass sie die Mädchen und Jungen für solche möglichen Situationen sensibilisieren“, sagt Polizeisprecherin Lah-Schnier. Vor allem in den sozialen Medien hatte der Vorfall für viel Wirbel gesorgt.

Zeugen, die zur Aufklärung des Falles beitragen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 05221/8880 zu melden.

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