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Herforder Kreisverwaltung weist auf die wichtigsten Änderungen der Corona-Schutzverordnung hin

Was geht, was geht nicht?

Kreis Herford (WB)

Die Corona-Schutzverordnung wird an die aktuellen Beschlüsse aus den Beratungen zwischen Bund und Ländern angepasst. Die Herforder Kreisverwaltung hat jetzt eine Übersicht über die aktuell geltenden Bestimmungen gegeben, die sich immer grundsätzlich an der landesweiten Inzidenz orientieren.

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Die Maskenpflicht wird entsprechend der zunehmenden Öffnung einiger Lebensbereiche ebenfalls ausgeweitet. Foto: Moritz Winde

Ab diesem Montag treten schon einige Änderungen der Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Kontaktbeschränkungen

Treffen im öffentlichen Raum sind neben den bisher schon zulässigen Konstellationenjetzt auch mit höchstens insgesamt fünf Personen aus zwei Hausständen möglich. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Paare, unabhängig von den Wohnverhältnissen, gelten als ein Hausstand.

Maskenpflicht

Ab sofort wird auch die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske ausgeweitet. Sie gilt nun unter anderem auch in geschlossenen Räumlichkeiten in Museen und Kunstausstellungen, bei Präsenz-Bildungsveranstaltungen in geschlossenen Räumen oder bei körpernahen Handwerks- und Dienstleistungen. Als Grundregel gilt: In geschlossenen Rahmen mit Publikumsverkehr sind höherwertige Masken zu tragen. Im Außenbereich reichen Alltagsmasken.

Handel

Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen ab sofort unter den gleichen Bedingungen öffnen wie die bereits derzeit geöffneten Geschäfte: Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden darf eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro zehn Quadratmeter nicht überschreiten. Bei Verkaufsflächen oberhalb von 800 Quadratmetern darf ein Kunde pro zwanzig Quadratmetern anwesend sein.

Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels dürfen nun Terminshopping („Click & Meet“) anbieten, unter der Voraussetzung, dass die Anzahl gleichzeitig anwesender Kundinnen und Kunden auf eine Person pro 40 Quadratmeter beschränkt wird. Eine vorherige Terminbuchung und eine zeitliche Begrenzung des Aufenthalts sind dabei zwingend notwendig.

Kultur und Freizeitstätten

Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen darf eine Person pro 20 Quadratmeter nicht übersteigen. Gleiches gilt für den Betrieb von Zoologischen Gärten und Tierparks. Im Außenbereich gibt es keine Vorgabe zu den zulässigen Personen je Quadratmeter.

Sport

Auf Sportanlagen unter freiem Himmel ist Sport wie bisher alleine zu zweit oder innerhalb des eigenen Hausstandes zulässig und zusätzlich nun mit höchstens fünf Personen aus zwei verschiedenen Hausständen. Auch Gruppen von höchstens 20 Kindern im Alter bis einschließlich 14 Jahren mit bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen dürfen gemeinsam unter freiem Himmel Sport treiben.

Dienstleistungen

Alle körpernahen Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sind bei Einhaltung von Hygienevorgaben der Verordnung wieder zulässig. Wenn die Kundin oder der Kunde dabei keine Maske tragen kann, etwa bei einer kosmetischen Behandlung, ist ein tagesaktuelles negatives Testergebnis der Kundin oder des Kunden und eine regelmäßige Testung der Beschäftigten erforderlich.

Musik- und Kunstschulen

Der Unterricht in Musik- und Kunstschulen in Präsenzform ist für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern wieder zulässig.

Das Konzept der Öffnung in mehreren Schritten, so der Kreis Herford, sorge „für Planungssicherheit und Klarheit für die kommenden Wochen“. Danach könnten weitere Öffnungen bereits am 22. März erfolgen.

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