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Plakat- und Kunst-Wettbewerb: Zweite Bünder Biennale widmet sich einem fundamentalen Thema

Was macht Glück wirklich aus?

Bünde (WB)

Haben möchte es wohl jeder: Glück. Doch was ist genau damit gemeint? Und gibt es verschiedene Arten von Glück? Mit dem Thema „Glück“ setzt sich die zweite Bünder Biennale auseinander.

Hilko Raske

Laden zur Teilnahme am Wettbewerb ein: Christian Kowalewsky, Arndt Settnik (Vorsitzender Kulturausschuss Bünde), Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger, Daniel Meier, Ralf Grund (Stadtmarketing) und Thomas Clausing (von links). Foto: Hilko Raske

Der Plakatwettbewerb, der vor zwei Jahren erstmals stattfand, ruft dazu auf, den Begriff „Glück“ zu erkunden. „Im vergangenen Herbst haben wir uns überlegt, welchem Thema sich die Bünder Biennale diesmal widmen wird“, sagt Christian Kowalewsky, der den Wettbewerb 2019 gemeinsam Daniel Meier und Thomas Clausing aus der Taufe gehoben hat. Und mit Blick auf die zurückliegenden Monate inmitten der Corona-Pandemie fügt er hinzu: „Man konnte den Eindruck gewinnen, dass es in dieser Zeit an Glück fehlt.“

Vor zwei Jahren lautete das Thema des Wettbewerbs „Buntes Bünde“. Damit sei auch der Kreis der Teilnehmenden relativ eingegrenzt worden, sagt Kowalewsky. „Wenn es um Glück geht, kann aber praktisch alle Welt daran teilnehmen.“ Nicht zuletzt deswegen habe man noch das Sonderthema „Glück in Bünde“ bei der zweiten Bünder Biennale. „Dabei geht es um Glücksmomente, die man in unserer Stadt erlebt oder erlebt hat. Welche Orte in Bünde machen glücklich? Mit wem fühle ich mich in Bünde glücklich?“.

Teilnehmen am Wettbewerb kann jeder – egal ob Schüler, Student, Hobbykünstler oder professioneller Grafiker bzw. Designer. Um es fair zu halten, gibt es aber zwei Kategorien: Profis (Kategorie B) und die anderen (Kategorie A). Plakate können sowohl digital als auch analog eingereicht werden. Kategorie A wird gebeten, die Plakate im Format A2 oder A3 einzureichen, die Kategorie B soll als Format A1 wählen. Es werden keine Vorgaben in der Darstellungsart gegeben. Pro Teilnehmer können maximal drei Arbeiten eingereicht werden. Teams sind aber auch möglich.

Unter den Einsendungen werden 25 Arbeiten von einer Jury ausgesucht und anschließend in einer Vernissage am 17. September im Rathaus Bünde ausgestellt. Die drei besten Plakate erhalten einen Geldpreis: 1. Platz 300 Euro, 2. Platz 200 Euro und 3. Platz 100 Euro sowie ein Zertifikat. Für die besten Plakate des Sonderthemas werden ebenfalls Preise gegeben. Abgabeschluss ist der 31. Juli. In digitaler Form sollen die Plakate an die Email bünder.biennale@gmail.com geschickt werden. Analoge Arbeiten sollen an das Bünder Stadtmarketingbüro, Bahnhofstraße 13-15 in 32257 Bünde, geschickt werden.

Plakatwettbewerb, dazu noch ein Sonderthema – das ist den drei Initiatoren allerdings noch nicht genug. Immerhin, so Thomas Clausing, biete die bekannte Biennale in Venedig auch noch anderen Kunstformen die Möglichkeit, sich darzustellen. Aus diesem Grund könnten bei der zweiten Bünder Biennale beispielsweise ein Theater- oder Musikstück zum Thema Glück eingereicht werden. Vorstellbar sei auch ein Happening, das sich des Themas annehmen würde. Wer auf diese Art und Weise Glück künstlerisch darstellen wolle, sollte ein Konzept mit entsprechenden Realisierungsvorschlägen an die Email-Adresse der Bünder Biennale schicken. Einen Extra-Preis gebe es für derartige Beiträge nicht. „Der Preis ist in diesem Fall die mögliche Realisierung.“

Alle Infos zu den Teilnahmebedingungen, Preisen und der Jury: www.buende.de/Biennale

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