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Bürger können Fortschritt der Arbeiten verfolgen – Bilder und Film sind bereits online

Webcam hat Bünder Freibad-Baustelle im Visier

Bünde (WB). Die Bünder Bürger können den Abriss und später auch den Neubau des Freibades hautnah miterleben: Dank einer Webcam, die von der Bäder GmbH auf dem Gelände installiert wurde.

Daniel Salmon

Die Webcam ist auf einem gut 8 Meter hohen Pfahl direkt am Zaun zum Steinmeisterpark montiert. Seit dem gestrigen Mittwoch sind ein erstes Bild und ein Film online. Foto: Daniel

Die Schilder mit der Aufschrift „Videoüberwachung in diesem Bereich“ hängen schon länger an den Bauzäunen und den Eingängen zu dem Areal direkt neben dem Steinmeisterpark. Auch die Kamera ist schon länger installiert. Sie befindet sich auf einem etwa 8 Meter hohen Mast im südlichen Bereich des Bades, direkt am Zaun zum Steinmeisterpark. In den sozialen Medien war schon darüber spekuliert worden, wozu die Konstruktion denn überhaupt dienen solle.

Infos zum aktuellen Baugeschehen

Die Bäder-GmbH-Geschäftsführung hatte die Maßnahme dem Aufsichtsrat am Montag vorgestellt. Und das Gremium gab grünes Licht für die Freischaltung der Kamera. „Die Webcam dient der Baustellendokumentation. Dadurch erhalten wir aktuelle Informationen zum Baugeschehen. Wir beabsichtigen, auf der Bäder-Webseite zum Beispiel aktuelle Fotos sowie die Baustellen-Webcam online zu schalten, um Interessierten die Möglichkeit zu geben zu sehen, was sich auf der Baustelle tut“, teilt Kerstin Niermann von den Bäder-Betrieben auf Anfrage mit. Auch ein Zeitrafferfilm soll im Internet über den Baufortschritt informieren.

Am Dienstag wurde noch fleißig an der Einbindung der Daten auf der Homepage gearbeitet. Und am Nachmittag ging das „Freibad-Programm“ tatsächlich in Betrieb. Seither bekommen die Besucher der Website des kommunalen Unternehmens unter www.buender-baeder.de die ersten Aufnahmen aus erhöhtem Blickwinkel über das 10-Millionen-Euro-Projekt .

Ganzes Baufeld im Blick

Doch welchen Bereich deckt die Kamera überhaupt ab? „Links sieht man den Sprungturm, die Becken sieht man natürlich auch und ebenso das Gebäude, das schon teilweise abgerissen ist“, so Niermann.

Theoretisch werden auch der Bereich des Else-Damms, der Weg zur BTW-Sporthalle und sogar die Gebäude auf der anderen Seite des Flusses durch die Optik der Webcam abgedeckt. Aber der Datenschutz wird bei der Bäder GmbH hochgehalten: „Das sind natürlich sensible Bereiche, die die Kamera daher nur verschwommen oder verpixelt darstellt. Bilder von öffentlichen Flächen sieht man nicht“, erklärt Kerstin Niermann.

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