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Technisches Hilfswerk unterstützt Stadt Bünde beim Freiräumen von Plätzen und Straßen

Weg mit dem Schnee!

Bünde (WB)

Vor etwa einer Woche haben die Schneefälle dafür gesorgt, dass Straßen und Plätze in Bünde kaum noch passierbar waren. Bis Ende der Woche konnte so der Busverkehr nicht oder nur teilweise seinen Betrieb aufnehmen. Am Wochenende hat deshalb das Technische Hilfswerk (THW) bei der Beseitigung der Schneemassen unterstützt.

Annika Tismer

Solche Schneemassen hat es in Bünde lange nicht gegeben. Da kamen die Mitarbeiter der Stadt mit dem Räumen gar nicht mehr hinterher. Hilfe gab‘s vom THW. Denis Kreideweiß und Sebastian Horstmeier befreien die Bushaltestelle von Schnee. Foto: Annika Tismer

„Die Stadt Bünde hat uns gebeten, wichtige Plätze wie den ZOB oder den Museumsplatz von Schnee zu befreien“, sagt Dorothee Schuster vom THW Bünde. So sollen vor allem die Stadtbusse, aber auch andere Linien wieder ihren vollständigen Betrieb aufnehmen können.

In drei Schichten mit jeweils sechs Helfern auf vier Fahrzeugen haben sich die THWler deshalb am Samstag und am Sonntag durch die Stadt gearbeitet. „Die Stadt Bünde hat uns mitgeteilt, welche Plätze dringend geräumt werden müssen und eine entsprechende Prioritätenliste erstellt“, erklärt Schuster.

So wurden unter anderem die Flächen am Ärztezentrum in Ennigloh oder der Busbahnhof wieder in einen befahrbaren Zustand gebracht. Mit einem Bagger, einem Mannschaftswagen und zwei Kippern konnte der Schnee beseitigt und abtransportiert werden. „Die Stadt Bünde hatte uns mehrere, geeignete Flächen genannt, an denen wir den Schnee abladen durften“, sagte sie.

Um noch schneller vorankommen zu können, hatte das Bünder THW einen zweiten Kipper aus Bielefeld leihen können. „Zum Glück gibt es hier ein sehr partnerschaftliches Miteinander“, so die stellvertretende Ortsbeauftragte.

Daniel Pasternok regelt während des Einsatzes den Verkehr an der Holzhauser Straße. Foto: Annika Tismer

Für sie und ihre Kollegen war die vergangene Woche dabei besonders ereignisreich. „So viel Schnee haben wir nicht oft, weshalb ein solches Ereignis immer auch eine besondere Situation darstellt“, sagt sie. Für genau solche Extremsituationen aber sei das THW da. „Das sind Gegebenheiten, auf die man sich als Stadt nicht vorbereiten kann“, so ihre Einschätzung. Nun aber könnten die Mitglieder der Ortsgruppe ihr erworbenes Wissen umsetzen. „Unsere Aktiven erfahren dadurch auch eine gewisse Wertschätzung“, erklärt sie.

In der vergangenen Woche ist es dazu gleich mehrfach gekommen. Denn die THWler haben nicht nur bei der Beseitigung des Schnees in der Stadt Bünde geholfen, sondern auch beim drohenden Einsturz eines Hallendachs in Spenge und beim Stau auf der A30. „Das waren schon außergewöhnliche Tage, bei denen alle ihr Bestes gegeben haben“, betont Schuster.

Patrick Horstmann steuert den Kipper, mit dem die Schneemassen bewegt wurden. Foto: Annika Tismer
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