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Ausweisung von Baugebieten im Bünder Süden könnte schwerwiegende Folgen haben

Wegen Starkregen: NABU kritisiert Regionalplan-Entwurf

Bünde

Im Juni 2021 wurden weite Teile von Hunnebrock  durch einen  heftigen  Starkregenschauer  regelrecht geflutet. Teile der Wassermassen gingen auf Äckern und Feldern des Stadtteils nieder, flossen von dort in Richtung Engerstraße. Und nun könnten ausgerechnet auf diesen Grünflächen künftig Siedlungen entstehen. „Wenn dieses Areal tatsächlich versiegelt wird, hätte das bei einem erneuten Starkregen ungeahnte Folgen“, warnt Freyja Diebrok.

Von Daniel Salmon

Claudia Plooj (von links), Siegfried Thüte, Friedhelm und Freyja Diebrok sowie Hubert Wiebeler wollen verhindern, dass das Gelände im Bünder Süden als Potenzialfläche für mögliche Wohnsiedlungen ausgewiesen wird. Foto: Daniel Salmon

Stirnrunzelnd blickt die stellvertretende Vorsitzende des Herforder NABU-Kreisverbandes vom Lüningsweg aus über die riesige Fläche zwischen Zillestraße, Hans-Böckler-Straße, August-Bebel-Straße und Weseler Straße. Viel Grün ist zu sehen, einige Häuser, hier und da auch Bäume. Im aktuellen Entwurf des neuen Regionalplans für OWL der Bezirksregierung Detmold ist das etwa 50 Hektar große Gebiet als sogenannte Potenzialfläche für künftige Wohnbebauung ausgewiesen.

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