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Querung in Höhe Ulenburger Allee ist Stadt Löhne trotz Tempo 50 nicht sicher genug - Verwaltung sucht Dialog mit Straßen NRW

Ellerbuscher Straße: Planke oder Kette?

Löhne

Der Streit um die weitere Sicherung der Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer an der Ellerbuscher Straße, Höhe Ulenburger Alle, geht in die nächste Runde. Die Löhner Stadtverwaltung möchte vor Ort weitere feste Schutzmaßnahmen installieren – um genau zu sein, soll eine Leitplanke verhindern, dass Radfahrer fälschlicherweise diagonal die Straße queren und durch ihre Abkürzungen sich und andere Verkehrsbeteiligte in Gefahr bringen. Der Landesbetrieb Straßen NRW, der für die Straße zuständig ist, sieht darin eine „Zweckentfremdung“ und schlägt hingegen Absperrketten vor. Nun bittet die Stadt den Landesbetrieb zu einem klärenden Gespräch.

Von Louis Ruthe

Seit dem Unfall im September 2021 versucht die Stadt, in Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßen NRW für mehr Sicherheit an der Fußgänger- und Radfahrerquerung an der Ellerbuscher Straße, Höhe Ulenburger Allee, zu sorgen. Nun gibt es Streit über weitere Maßnahmen vor Ort zwischen der Stadt und Straßen NRW. Foto: Louis Ruthe

Seit dem Unfall mit Beteiligung einer 14-jährigen Radfahrerin im September des vergangenen Jahres ringen die Stadtverwaltung und Straßen NRW um mögliche Sicherungsmaßnahmen an der Ellerbuscher Straße. Nach zwei Ortsterminen – beteiligt waren Vertreter der Stadt, des für die Straße zuständigen Landesbetriebes Straßen NRW, der Kreispolizeibehörde und des Kreises Herford – sind im vergangenen Jahr Büsche entlang der Fahrbahn deutlich zurückgeschnitten worden, um die Sicht für Auto- und Radfahrer zu verbessern. Zudem sind Stopp-Schilder für Radfahrer aufgestellt worden, damit diese gezwungen werden, anzuhalten, ehe sie die Eller­buscher Straße überqueren. Seit wenigen Wochen gilt an der Stelle nun auch ein Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde. Dagegen hatte sich der Landesbaubetrieb lange gewehrt, es dann aber auf mehrfache Bitte der Stadt doch umgesetzt.

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