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Ausbruch in Spenger Kita Taka-Tuka-Land: Vier Erwachsene haben schwere grippale Symptome

18 Personen positiv auf Corona getestet

Spenge (WB)

Nach dem Corona-Ausbruch in der Spenger Kindertagesstätte Taka-Tuka-Land hat sich die Zahl der Infizierten verdoppelt. Inzwischen sind 18 Personen positiv getestet worden. „Es handelt sich um drei Mitarbeiter, vier Kinder und elf Familienangehörige“, sagt Nadine Kerber, Geschäftsführerin der Einrichtung, auf Anfrage.

Kathrin Weege

An diesem Donnerstag und Freitag finden weitere Tests im Umfeld der Kita Taka-Tuka-Land statt. Foto: dpa

Es stehen noch weitere Testergebnisse aus. Bei vier Personen ist die britische Mutations-Variante nachgewiesen worden. „Das Gesundheitsamt geht allerdings davon aus, dass alle Betroffenen unter dieser Form leiden“, sagt Kerber.

Für Donnerstag und Freitag stehen weitere Tests an. „Die ersten sind dann bereits 13 Tage in Quarantäne und werden zum Abschluss erneut getestet, um diese dann verlassen zu können“, sagt die Geschäftsführerin.

Bis Dienstag war der Verlauf bei allen Betroffenen eher mild. „Das hat sich leider jetzt geändert. Vier Erwachsene sind sehr krank mit schweren Grippe-Symptomen“, weiß Nadine Kerber. Ins Krankenhaus musste aber niemand. Bei den Kindern seien die Verläufe weiterhin mild. Einige der Betroffenen hätten gar keine Symptome. „Der Verlauf von Covid-19 ist sehr unterschiedlich. Eine Mutter zum Beispiel schien zunächst eine eher schwache Form zu haben, nach einiger Zeit aber nahmen die Symptome deutlich zu“, erklärt Kerber, die in regelmäßigem Austausch mit der Elternschaft steht und für Fragen und Informationen stets offen ist. Dafür hatte auch der Elternrat lobende Worte. „Ich finde es wichtig, zu informieren. Schließlich kann niemand etwas dafür, wenn sich die Krankheit in einer Einrichtung ausbreitet“, sagt die Geschäftsführerin.

Die ersten Corona-Fälle hatte es am Freitag, 6. Februar, in der Kita gegeben. Die Spenger Einrichtung blieb direkt am Montag darauf geschlossen, am nächsten Freitag stand fest, dass es sich um die britische Variante handelt. Alle Eltern wurden über die Kita-App informiert.

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