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Fußgänger sollen Hiddenhauser Straße in Enger gefahrenfrei queren können

230 Unterschriften für Ampel und Tempo 50

Enger (WB/rkl)

Die Hiddenhauser Straße auf der Höhe Hermannstraße und In den Döhren zu überqueren, ist ein gefährliches Unterfangen. Damit Fußgänger hier künftig sicher unterwegs sein können, haben Dr. Kristina Krallmann-Fleer und Hermann Fleer in Belke-Steinbeck Unterschriften für „die Verbesserung der Verkehrssicherheit für den nicht-motorisierten Verkehr“ gesammelt.

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Dr. Kristina Krallmann-Fleer und Hermann Fleer übergeben 230 Unterschriften an Bürgermeister Thomas Meyer. Foto: Ruth Matthes

Seit 22. Februar haben sie 230 Unterschriften von Anwohnern zusammenbekommen, die sie am Freitag Bürgermeister Thomas Meyer überreichten. Viele hätten ihre schlechten Erfahrungen geschildert. „Grundschüler, Bewohner und Besucher des Seniorenzentrums Moorwiese, die teils mit Rollatoren unterwegs sind, Anwohner, die zum Edeka-Markt wollen, Spaziergänger, Jogger und Radler – alle müssen die L782 überqueren und haben Probleme damit“, zählt Krallmann-Fleer auf.

Die Hiddenhauser Straße sei in Richtung Enger wegen des Gefälles nicht gut einsehbar, so dass Fußgänger nahende Autos zu spät sehen. Die einige Meter entfernt liegende Verkehrsinsel werde kaum angenommen, da die Zuwegung unmittelbar an der Straße liege, zu schmal, abschüssig und nicht befestigt sei.

„Wir fordern eine Reduzierung auf Tempo 50 von Steinbecker Brücke bis Kaiserstraße und eine Bedarfsampel an der Kreuzung“, erklärt Krallmann-Fleer. Auch an die Landesbehörde Straßen NRW, die für die L782 zuständig ist, sowie an das Straßenverkehrsamt haben die Initiatoren geschrieben. Bürgermeister Meyer baten sie, sich bei Straßen NRW für ihre Belange stark zu machen.

Das versprach ihnen das Stadtoberhaupt. „Das Thema haben wir seit April 2019 auf dem Schirm und auch bereits mit Straßen NRW besprochen“, erklärt er. Die Stadt selber habe leider keine Befugnisse in dieser Angelegenheit. „Wir werden die Unterschriften aber gerne weitergeben und mit einer positiven Stellungnahme unsererseits ergänzen“, so Meyer.

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