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Inzidenzwert stagniert bei 65,8 – Zahl der Impfungen steigt auf 8100

Corona-Tote kommen aus Herford, Hiddenhausen und Löhne

Kreis Herford (WB)

Drei neue Corona-Todesfälle hat der Kreis Herford am Dienstag gemeldet. Es handelt es sich um einen 86-jährigen Mann aus Hiddenhausen, einen 79-jährigen Mann aus Löhne sowie eine 89-jährige Frau aus einem Altenheim in Herford.

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Diese Graphik zeigt die aktuelle Corona-Statistik für den Kreis Herford und die Verteilung der Infektionen und Todesfälle auf die einzelnen Städte und Gemeinden. Foto: Kreis Herford

Die Gesamtzahl der Corona-Toten im Kreis Herford stieg damit auf 142. Landrat Jürgen Müller spricht den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus.

Kaum Bewegung gibt es derzeit beim Inzidenzwert. Aktuell liegt er bei 65,8 – im Vergleich zur Vorwoche (66,6) ein leichtes Minus von 0,8. Am Dienstag wurden 12 neue Corona-Infektionen gemeldet, zehn davon sind auf Mutationen des Coronavirus zurückzuführen.

Seit Ausbruch der Pandemie vor gut einem Jahr sind damit 7551 bestätigte Infektionen bekannt geworden. In 7123 Fällen gelten die betroffenen Personen als genesen.

Aktuell gibt es kreisweit 286 bestätigte Corona-Fälle (vor einer Woche waren es 246). Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (52), Hiddenhausen (8), Bünde (58), Kirchlengern (43), Rödinghausen (15), Enger (38), Spenge (16), Vlotho (14) und Löhne (42).

Seit Anfang Februar haben sich 214 Menschen, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben, mit einer Mutationsvariante des Coronavirus angesteckt. Aktuell sind davon noch 166 Menschen infiziert.

In den ersten vier Wochen nach Impfstart sind im Impfzentrum des Kreises Herford etwas mehr als 8100 Impfungen durchgeführt worden. Vor einer Woche waren es noch insgesamt rund 4700. Gut 5800 Mal wurde der Impfstoff von BioNTech und gut 2300 Mal der Impfstoff von AstraZeneca verabreicht.

Alle Personen über 80 Jahren werden mit dem BioNTech-Impfstoff geimpft. Personen, die aus beruflichen Gründen zu einer Impfung berechtigt sind, werden mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft.

Seit Montag (8. März) stehen im Impfzentrum sechs Impfstraßen zur Verfügung. Zusätzlich zu den Personen mit einem Impfanspruch der höchsten Priorität – also der Priorisierungsstufe 1 – werden auch die Berufsgruppen der Priorisierungsstufe 2 „hohe Priorität“ geimpft. Derzeit können im Impfzentrum täglich 623 Termine vergeben werden. Davon sind 383 für die über 80-Jährigen vorgesehen.

Zur Einordnung des Infektionsgeschehens teilt der Kreis Herford mit, dass die Inzidenz mit einem Wert um die 65 in den vergangenen sieben Tagen weitgehend unverändert geblieben ist. Die Zahl der Neuinfektionen bewegt sich weiterhin durchschnittlich im niedrigen zweistelligen Bereich. Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, stieg deutlich von 844 (2. März) auf nun 1008 – darunter sind 722 Kontaktpersonen.

Die Ursprünge der Infektionen haben sich nur teilweise geändert. Während der Anteil der Ansteckungen im familiären Umfeld und im Freundeskreis auf knapp 40 Prozent leicht gestiegen ist, machen die Fälle, bei denen die Ursache unbekannt ist, weiterhin rund ein Viertel aus. Ähnlich verhält es sich bei den Ansteckungen im beruflichen Umfeld: Sie liegen weiterhin bei etwa einem Fünftel.

Der Anteil der Infektionen im Bereich der Pflege hat sich von 11 auf 5 Prozent mehr als halbiert. Es befindet sich aktuell ein Reiserückkehrer unter den 286 aktuell bestätigten Corona-Fällen.

In den Krankenhäusern werden derzeit 30 Patient*innen mit einer Covid-19-Infektion stationär behandelt (davon 14 mit Wohnsitz im Kreis Herford). 6 Patient*innen müssen intensivmedizinisch betreut werden, 5 davon sind beatmungspflichtig.

12 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe melden bestätigte Corona-Fälle: Insgesamt sind 25 Bewohner*innen/Patient*innen und 20 Beschäftigte infiziert. 9 weitere Beschäftigte sind (ohne Infektion) in Quarantäne.

Auch in 9 von insgesamt 129 Kitas im Kreisgebiet gibt es bestätigte Corona-Fälle: Hierbei handelt es sich um Infektionen bei 3 Kindern und 6 Infektionen beim Kita-Personal. Von den Schulen im Kreisgebiet sind 24 betroffen: 32 Schüler*innen und zwei Lehrkräfte haben sich angesteckt.

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