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Amely Fuhs startet Jahreshospitanz im Engeraner Jugendzentrum

Die eine geht, die andere kommt

Enger (WB). So richtig neu ist Amely Fuhs im Kinder- und Jugendzentrum Zebra an der Ringstraße in Enger gar nicht. Im Juni und Juli des vergangenen Jahres absolvierte die 15-Jährige bereits ihr Sozialpraktikum dort. Jetzt startet die Oldinghauserin ihre Jahreshospitanz im Zebra und löst damit ihre Vorgängerin Lea Pierenkemper ab.

Thomas Klüter

Übergibt den »Staffelstab«: Lea Pierenkemper (links) hat ein Jahr lang im Kinder- und Jugendzentrum Zebra in Enger hospitiert. Jetzt übernimmt Amely Fuhs die täglichen Aufgaben ihrer Vorgängerin und freut sich auf die Herausforderung. Foto: Thomas Klüter

»Ich mache mein Fachabitur im sozialen Bereich«, sagt Amely Fuhs. »Das dauert insgesamt zwei Jahre. Und während des ersten Jahres bin ich eineinhalb Tage pro Woche in der Schule und drei Tage hier im Zebra.« Dort warten bereits verschiedene Aufgaben auf die Hospitantin. »Als Frau ist Amely natürlich prädestiniert für die Mädchenarbeit«, sagt Bernd Rammler, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums. »Und sie wird direkt zu den Ferienspielen einsteigen, da ist dann gleich richtig was los.«

Im Praktikum Freude an der Arbeit entdeckt

Darüber freut sich die 15-Jährige, denn bereits während ihres Praktikums hat ihr die Arbeit mit den Kindern richtig Spaß gemacht. »Ich habe es richtig lieb gewonnen, die Kinder hier so glücklich zu sehen.« Auch die Arbeit im Team gefalle ihr: »Die Arbeitskollegen sind alle mega lieb«. Von einer Kollegin wurde die neue Hospitantin bereits an die Hand genommen. Amely Fuhs’ Vorgängerin Lea Pierenkemper zeigte der Neuen, worauf an der Theke zu achten ist. »Denn da hat das Gesundheitsamt ein genaues Auge drauf«, sagt Pierenkemper. »Da muss alles sauber sein.«

Lea Pierenkemper ist gerade fertig mit ihrer Jahreshospitanz. »Ich habe damals auch genau zu den Ferienspielen angefangen«, sagt die Herforderin. »Das war gut, weil ich sofort Verantwortung übernehmen durfte, aber dabei auch unterstützt wurde.« Danach wusste die Hospitantin, worauf es ankommt und konnte sich dann gewappnet den regelmäßigen Angeboten widmen. Montags habe sie sich zum Bespiel um die Verpflegung für die Energykids gekümmert, einer Kooperation mit der Grundschule, in der die Kinder zu Streitschlichtern ausgebildet werden.

Lea Pierenkemper geht mit sonnigen Erfahrungen

Sie betreute eine Schach-AG, machte den Thekendienst während des offenen Bereichs, stellte alle drei Monate das internationale Frühstück mit auf die Beine und organisierte die Kindertage und das Kinderfest auf der Werburg mit. Durch ihre schlechten Erfahrungen bei früheren Praktikumsplätzen, sei sie damals mit neutraler Haltung ins Zebra gekommen, sagt Pierenkemper. »Und raus gehe ich jetzt mit sonnigen Erfahrungen.«

Diese sonnigen Erfahrungen warten jetzt auch auf Amely Fuhs. Bereits als Kind kam die Oldinghauserin regelmäßig ins Zebra. Dann eine Weile nicht mehr und dann wieder zu ihrem Sozialpraktikum. Jetzt steigt Amely Fuhs richtig mit ein in die Arbeit des Kinder- und Jugendzentrums.

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