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NRW-Ministerium fördert Waggon-Restaurierung in Enger mit 36.940 Euro

Drei Kleinbahn-Epochen werden lebendig

Enger (WB/ptr).Dass es eine Förderung für die aktuell laufende Restaurierung eines Kleinbahnwaggons geben wird, ist seit Anfang Mai klar. Nun steht auch die Höhe der Förderung fest: Der Kleinbahnverein darf sich über 36.940 Euro aus dem Programm „Verkehrshistorische Kulturgüter“ des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung freuen.

Gerd Althoff (links), Vorsitzender des Kleinbahnvereins, und Engers Bürgermeister Thomas Meyer freuen sich, dass die Restaurierung dieses alten Kleinbahnwaggons mit 36.940 Euro gefördert wird. Foto: Peter Monke

„Das ist der höchstmögliche Fördersatz von 70 Prozent für die Summe von 52.772 Euro, die wir eingereicht hatten“, sagt ein zufriedener Gerd Althoff, Vorsitzender des Kleinbahnvereins.

Das Geld soll für die Arbeiten am Dach und für die Sanierung der Abteile des Waggons verwendet werden. Es sollen drei Abteile entstehen, in denen die verschiedenen Epochen und Stationen sichtbar werden, die zur Geschichte dieses Kleinbahnwaggons gehören.

Zunächst war der 1901 von der Firma Weyer produzierte Waggon bei der Bielefelder Kleinbahn in Betrieb, von 1954 bis 1956 auch kurz bei der Herforder Kleinbahn. Danach wurde der Waggon bis 1994 für die Inselbahn auf Borkum genutzt. Die letzte Etappe erlebte das Exponat dann bei der Brohltalbahn in Rheinland-Pfalz, ehe es in den Bestand des Kleinbahnmuseums überging.

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