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Enger hat bisher 85 Geflüchtete aus Ukraine aufgenommen

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer gesucht

Enger

In Enger haben mittlerweile 85 Flüchtlinge – vornehmliche Frauen mit Kindern – Zuflucht gefunden. Sie sind größtenteils in privaten Wohnungen untergebracht, die ersten haben jetzt eine städtische Bleibe bezogen.

Von Ruth Matthes

Integrationskoordinatorin Kordula Schimke ist die Kontaktperson für Flüchtling und Helfer.

„An der Windfeldstraße ist unser Haus zur Hälfte belegt, in der nächsten Woche dürfte es durch weitere Zuweisungen der Bezirksregierung Arnsberg voll belegt werden“, erklärte Bürgermeister Thomas Meyer am Donnerstagabend im Haupt- und Finanzausschuss. Er gab dort einen Überblick über die Flüchtlingssituation in Enger.

Die Stadt sei dabei, auch die Unterkünfte in der Niedermühlenstraße herzurichten sowie die Hausmeisterwohnung am Rathaus, die auch schon früher von Flüchtlingen bewohnt gewesen sei. „Zudem suchen wir weiterhin privaten Wohnraum, den wir Geflüchteten zur Verfügung stellen können“, so Meyer.

Über Hilfsaktionen aus OWL für die Ukraine, die Aufnahme von Flüchtlingen in OWL und weitere Themen im Zusammenhang mit dem Krieg informieren wir auf unserer Sonderseite.

Sprachkurs am Haus der Kulturen

Gerade habe die Stadt eine Bettenlieferung für die Ausstattung der Wohnungen erhalten, schwieriger sei es bei der Beschaffung von Schränken. Wie berichtet, soll bereits in der kommenden Woche eine Willkommensklasse am Widukind-Gymnasium eingerichtet werden.

Auch am Haus der Kulturen soll es einen Sprachkurs für die Geflüchteten geben, die Deutsch lernen möchten. Er soll ebenfalls in der kommenden Woche an den Start gehen. „Hier soll es auch Netzwerktreffen geben, wo die Menschen sich begegnen können und Ansprechpartner finden, die ihnen bei der Orientierung in Enger helfen“, erklärte der Bürgermeister. Es gebe bereits Ehrenamtliche, die den Ukrainern bei der Eingewöhnung behilflich seien, aber es würden noch weitere Menschen gesucht, die bereit sind, die Geflüchteten zu unterstützen.

Ansprechpartnerin für die Ukraine-Hilfe ist Kordula Schimke. Die Integrationskoordinatorin des Hauses der Kultur ist zu erreichen unter der E-Mail-Adresse ukraine-hilfe@enger.de oder unter Telefon 05224/9109288.

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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