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Präventionsangebot für Engeraner Jugendliche

Ein Tritt ins Glück

Enger (WB). Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen sind ein aktuelles Thema in unserer Gesellschaft. Viele Mädchen und Jungen machen unfreiwillige sexuelle Erfahrungen, die sehr unterschiedlich sein können.

Vorbildliches Präventionsprojekt: (von links) Bürgermeister Thomas Meyer, Praktikant Sebastian Nollmann und Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Harder-Möller, Julia Timpe (Firma Multivac), Realschulrektor Joachim Blombach, Janina Meiners, Philip Hager, Michael Przewodnik und Ellen Schaeben von der Theaterpädagogischen Werkstatt. Foto:

Die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück setzt genau hier mit ihrem Theaterprojekt für Jugendliche »Ein Tritt ins Glück« an und ermutigt sie, die Kontrolle über ihre Grenzen nicht zu verlieren – auch wenn sie ihr Herz verschenken. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Enger bietet dieses Präventions- und Stärkungsprojekt für Schüler seit 2013 in Kooperation mit den weiterführenden Schulen in Enger an. Durch die finanzielle Unterstützung der Firma Multivac aus Enger sowie das Interesse der Realschule Enger konnte das Stück bereits zum vierten Mal wieder an allen vier neunten Jahrgangsstufen durchgeführt werden.

Strategien entwickelt

»Ein Tritt ins Glück« erzählt die (Liebes-)Geschichte von vier Teenagern. In Auseinandersetzungen mit dem Gesehenen finden, überdenken und festigen die Jugendlichen ihre eigene Erwartungshaltung an zwischenmenschlichen Beziehungen. In der pädagogischen Nachbereitung wurden Strategien entwickelt, wie man sich besser vor Verletzungen schützen kann. Dabei lernten die Jugendlichen, den Mut aufzubringen, Nein zu sagen, wenn sie sich körperlich unwohl fühlen – und das Nein anderer zu hören und zu respektieren.

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