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Britische Variante im Taka-Tuka-Land in Spenge: 56 Personen in Quarantäne

Ein weiteres Kind ist corona-positiv

Spenge (WB/KaWe)

Bis jetzt gibt es nur einen neuen Corona-Fall im Zusammenhang mit dem Ausbruch in der Spenger Kindertagesstätte Taka-Tuka-Land. Das hat der Kreis Herford auf Anfrage dieser Zeitung mitgeteilt.

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Die Kita Taka-Tuka-Land ist bereits seit Montag der Vorwoche geschlossen. Foto: Dembert

Innerhalb der Kita sind nun sieben Corona-Infizierte bekannt – zwei Erzieher, eine Köchin und vier Kinder. Nachdem es am Montag noch sechs Fälle waren, kam nach Auswertung der Testergebnisse am Dienstag eine weitere bei einem Kind hinzu. Wie berichtet, sind zwei Elternteile ebenfalls erkrankt. „Im Zusammenhang mit der Kita wurde bei zwei Kindern und einem Elternteil die britische Mutation nachgewiesen“, sagt Patrick Albrecht, Sprecher des Kreises Herford.

Aus dem Umfeld der Kita Taka-Tuka-Land befinden sich insgesamt 56 Kontaktpersonen in Quarantäne. Derzeit sind im Kreis Herford fünf Mutationsfälle mit der britischen Variante – sie soll deutlich ansteckender sein als das bisher bekannte Corona-Virus – nachgewiesen worden. Die Zahl bezieht sich auf Personen, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben. „Zusammengerechnet sind in diesem Kontext 62 Personen im Kreis Herford in Quarantäne“, informiert Patrick Albrecht.

Doch welche schärferen Maßnahmen gelten bei der britischen Variante konkret? „Das Vorgehen hinsichtlich der engen Kontaktpersonen ist eine häusliche Isolation für 14 Tage. Diese kann zum Ende mit Nachweis eines negativen Testergebnisses (PCR-Testung) wieder verlassen werden“, sagt Albrecht. Dafür müssen die Personen zudem seit mindestens 48 Stunden symptomfrei sein.

Eine Freitestung am zehnten Tag sei für diese Personen nicht möglich. Außerdem wird im Anschluss an die Quarantäne noch für eine Woche eine sorgfältige Selbstbeobachtung empfohlen.

Die ersten Corona-Fälle hatte es bereits am Freitag, 6. Februar, in der Kita gegeben. Die Spenger Einrichtung blieb direkt am Montag darauf geschlossen. Alle Eltern wurden über die Kita-App informiert, sagte Geschäftsführerin Nadine Kerber am Montag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Am vergangenen Freitag wurde bei einigen die britische Mutationsvariante nachgewiesen. Das sei schon ein Schock gewesen, sagte Nadine Kerber. Bisher sei der Verlauf aber glücklicherweise bei allen Erkrankten mild.

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