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Stammtisch und freiwillige Helfer gestalten Wasserspielplatz

Einsatz auf der Maiwiese

Enger (WB). Auf diesen Moment hat Johann (5) gewartet. Mit Hilfe von Philipp Ward hält er einen Akkuschrauber und versenkt eine Schraube in einer Bohle. Und bringt die Arbeiten am Spielplatz ein Stück weiter.

Daniela Dembert

Co-Bauleiter Bernd Gründling (links) und Anke Girod sind beim Pflastern ein eingespieltes Team. Foto: Daniela Dembert

Denn die Bohle ist Teil des Podests, auf dem die Wasserpumpe, Herzstück des neuen Spielplatzes an der Maiwiese, montiert werden soll. Am vergangenen Wochenende haben freiwillige Helfer den Baueinsatz am Wasserspielplatz unterstützt. »Wer hatte eigentlich die Idee zum Wasserspielplatz?«, fragt der Junge in der Brötchenpause und bedankt sich bei Matthias Rasche vom Stammtisch Barmeierplatz sogar dafür, mitarbeiten zu dürfen, denn: »Das macht ja Spaß!« Bei den schweißgebadeten Erwachsenen sorgt Johann damit für Schmunzler.

Viele Hände, schnelles Ende

Unter Anleitung von Bauleiter Erdmut Bauer und seinem Kollegen Bernd Gründling von der Ideenwerkstatt »Lebens(t)raum« haben Bürger mit angepackt. »Viele Hände, schnelles Ende!« und »Probieren geht über Studieren!« lauteten die Mottos, denn die wenigstens der Helfer hatten Vorkenntnisse im Garten- und Landschaftsbau. Rat und Hilfe gaben die Bauleiter sowie Marco Ellerbrock vom Bauhof, der auch in seiner Freizeit eine der treibenden Kräfte des Projekts ist. Nachdem der Hügel für die Spielanlage schon angelegt worden war, ging es am Wochenende um’s Gestalten.

Pflastern, Aushöhlen von Stämmen als Wasserrinnen, Anlegen eines Baumstamm-Mikados, Podestbau, Schaufeln und Haken von Sand und Erde – für Jeden gab es die passende Arbeit. Das Granitpflaster für den Wasserlauf hatte Norbert Aschoff gespendet. Eigentlich wollte er die Natursteine seiner ehemaligen Terrasse verkaufen. »Für den Spielplatz gebe ich die Steine gern unentgeltlich ab«, meinte der Westerengeraner.

Viel Arbeit geschafft

Neben den Helfern, die sich angemeldet hatten, zog es auch einige Passanten kurz entschlossen an die Arbeit. »Wir haben an diesem Wochenende so viel geschafft, dass wir nur am kommenden Samstag noch einmal von neun bis etwa 15 Uhr ran müssen«, sagte Matthias Rasche. Für diesen letzten Einsatz könne das Team noch einmal Unterstützung aus der Bevölkerung gebrauchen. »Je mehr kommen, desto schneller ist Feierabend«, gibt er zu bedenken. Wer mitarbeiten möchte, kann sich bei Matthias Rasche unter Telefon 0160/6500347 oder per E-Mail an matthiasrasche@t-online.de melden.

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