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Bürgermeister Thomas Meyer (49) kandidiert erneut für die SPD

Enger für Familien gestalten

Enger (WB). Wenn er nicht gerade in seinem Bürgermeisterbüro sitzt, verbringt Thomas Meyer die Zeit am liebsten mit seiner Familie. Und Familien sind es auch, für die sich der 49-Jährige in seiner zweiten Amtszeit vor allem einsetzen will. Bei der Kommunalwahl tritt er für die SPD an.

Christina Bode

Als seine Kinder noch kleiner waren, besuchte Thomas Meyer mit Ehefrau Heike, Carolin und Florian oft den Spielplatz in der Maiwiese. Mittlerweile schätzt der Bürgermeister die Vielseitigkeit des Parks: Er wird zum Picknicken, Sport treiben oder einfach zum Verweilen genutzt. Foto: Christina Bode

Gute Schulen, gutes Wohnen, gute Kitas: Diese drei Dinge liegen Thomas Meyer besonders am Herzen. „Das Wohngebiet am Sieler Weg will ich weiterbringen und nach meinen Vorstellungen entwickeln“, sagt Meyer. Wohnen für alle Generationen, in allen Lebenssituationen und für Menschen mit unterschiedlichem Einkommen, eine Kita-Betreuung vor Ort, Begegnungsmöglichkeiten und Grünflächen: Das seien seine Vorstellungen von Zusammenleben im Quartier.

Barmeierplatz

Auch wenn in naher Zukunft zwei neue Kitas an den Start gehen, würden perspektivisch immer noch Plätze fehlen. „Auch wenn der Kreis Jugendhilfeträger ist, sehe ich es als unsere Aufgabe, unterstützend zur Seite zu stehen“, sagt Meyer.

In den vergangenen fünf Jahren – seiner ersten Amtszeit – sei vieles konzipiert worden. „Nun geht es an die Umsetzung dieser Themen“, ist Meyer motiviert, die Entwicklung der Innenstadt anzugehen. „Man muss dabei auch selbstkritisch sein“, sagt der Sozialdemokrat, wenn er auf den Barmeierplatz blickt. „Der große Wurf ist uns damit noch nicht gelungen“, gibt er zu. Man müsse den Durchgangsverkehr und die Parksituation überdenken und die Gestaltung der Innenstadt vom Barmeierplatz aus angehen.

Heckewerthgelände

Auch beim Heckewerthgelände müsse man definitiv weiterkommen. „Wir dürfen nicht noch einmal mehrere Jahre vergehen lassen, bis dort etwas passiert! Gut, dass jetzt mehr Handlungsoptionen bestehen.“

Ebenso auf den Weg gebracht wird derzeit das Alltagsradwegekonzept für Enger. „Eine wichtige Verbindung ist da auf jeden Fall die Strecke von Dreyen nach Enger über die Nordhofstraße“, sagt der Bürgermeister. Aber auch die Ortsteile dürften nicht vergessen werden, wenn es um Mobilität geht. Vor allem Oldinghausen müsse besser angebunden werden – eine Möglichkeit sieht Meyer in einem Bürgerbus, dem er unterstützend gegenüber stehen würde, wenn sich Verantwortliche dafür fänden.

Grundschulstandort

Eine wichtige Frage in der nächsten Amtszeit sei auch die Klärung des Schulstandortes Enger-Mitte. „Neben einem passenden Grundstück muss man sich auch Gedanken um Mobilität und Nachbarschaft machen“, meint Meyer. Mittlerweile würden an Räume andere Anforderungen gestellt. Eine Frage sei auch, ob ein Umbau oder ein Neubau am Ende wirtschaftlicher seien.

Mit Freude blickt Meyer auf den anstehenden Umbau des Gartenhallenbades. „Es ist toll, dass es politisch dafür eine breite Unterstützung gibt“, sagt er. „Nun versuchen wir, an Fördermittel zu kommen.“

Mönchengladbach-Fan

An der Stadtgestaltung mitzuarbeiten und politisch mitzuwirken ist Thomas Meyer quasi schon in die Wiege gelegt worden. „Ich komme aus einem politisch interessierten Haushalt. Meine Eltern waren ebenfalls in der SPD aktiv und Politik war bei uns immer ein Thema“, erzählt er. Mit 18 Jahren trat auch er in die Partei ein, engagierte sich erst im Ortsverband, dann als sachkundiger Bürger und später als Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt. Als Diplom Verwaltungsbetriebswirt hat er auch die „andere Seite“ – die Arbeit in der Stadtverwaltung – von der Pike auf gelernt.

Mit seinen Kindern Florian (17) und Carolin (13) und Ehefrau Heike ist Thomas Meyer gern auf dem Fahrrad unterwegs, verbringt seine Freizeit sonst aber auch gern im heimischen Garten. „Ich gestalte Haus und Garten, lese oder höre Musik“, sagt Meyer. Und auch wenn er seine fußballerische Karriere bereits vor einiger Zeit an den Nagel gehängt hat, fiebert er zusammen mit Sohn Florian doch stets bei Spielen von Borussia Mönchengladbach mit.

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