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Neubau am Krankenhaus in Enger fertiggestellt – Belegung im Altbau wird entzerrt

Erste Patienten sind eingezogen

Enger (WB)

Die ersten Patienten haben am Montag den Neubau des Evangelischen Krankenhauses Enger bezogen. 24 Betten stehen in dem Gebäude zur Verfügung: acht Einzel- und acht Doppelzimmer. Insgesamt verfügt die geriatrische Klinik nun über zehn zusätzliche Plätze. Mit dem Neubau – es wurden 3,5 Millionen Euro investiert – soll die Belegung im Altgebäude entzerrt werden.

Kathrin Weege

24 Betten in acht Einzel- und acht Doppelzimmern stehen den Patienten im Neubau-Trakt der geriatrischen Fachklinik zur Verfügung. Foto: Kathrin Weege

Hell und freundlich sind Zimmer und Flure. Alle Räume sind bereits für die Patienten eingerichtet. „Viele Engeraner und Bürger aus der Umgebung interessieren sich für die Geriatrie. Eine Eröffnungsfeier konnte wegen der Pandemie leider nicht stattfinden und ist auch erst einmal nicht geplant“, informiert Matthias-Christopher Straede, seit November Geschäftsführer des Krankenhauses Enger.

Wer aus dem alten Gebäude ins neue kommt, merkt nur wenige Unterschiede, „denn auch der Altbestand ist 2020 umfangreich saniert worden“, sagt der 33-Jährige.

Wie in den anderen Krankenhäusern im Kreis Herford sind auch in Enger aktuell wegen der hohen Corona-Infektionszahlen keine Besuche gestattet. „Natürlich gibt es einige Ausnahmen – beispielsweise bei Sterbenden“, sagt Straede. Wenn Angehörige den Patienten frische Wäsche bringen wollen, gibt es dafür festgelegte Zeiten. Infos dazu gibt es auf der Homepage der Geriatrie.

Kommt ein neuer Patient aus einem anderen Krankenhaus in die Einrichtung, ist dies nur möglich, wenn ein aktueller negativer PCR-Test vorliegt. Wurde er entsprechend im Ausgangskrankenhaus gemacht, muss der Betroffene in der Geriatrie nicht in Quarantäne.

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