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Sachsenherzog auf Postern und Karten: Bürger sind aufgerufen, sich passende Slogans zu überlegen

Flotte Sprüche gesucht: Was denkt Widukind?

Enger (WB)

Auf in ein neues Abenteuer mit Widukind! Vor drei Jahren ist das Kinderbuch „Widu, Witte, ... was für’n Kind?“ von Ulrike Kindermann und Wolfgang „Percy“ Oehme erschienen. Jetzt werden bis zum 31. Dezember passende Sprüche zu alten und neuen Motiven gesucht. Für Poster und Postkarten, die Widukind auch in die heimischen Wohnzimmer bringt.

Jane Escher 

Wolfgang „Percy“ Oehme hat viele Varianten des Widukinds mit den Flügelohren parat. Gemeinsam mit der Leiterin der Leiterin des Widukind Museums Regine Krull wählt er jetzt die passenden aus, um sie von den Engeranern betexten zu lassen. Beide freuen sich auf viele einfallsreiche Sprüche. Foto: Jane Escher

„Als Kind habe ich immer gedacht, Widukind hätte keine Ohren, sondern Flügel“, erinnert sich Hobby-Illustrator Wolfgang „Percy“ Oehme. Vor drei Jahren griff er diese Vorstellung bei der Gestaltung eines Kinderbuches, mit Texten von Ulrike Kindermann, für das Widukind Museum wieder auf. Er kreiert einen Widukind mit Wiedererkennungswert: lange Hose, dicke Nase, Flügel am Kopf statt am Helm – und ausdrucksstarke Mimik und Gestik.

Die lustige Figur kam bei den Museumsbesuchern immer gut an, wie Museumsleiterin Regine Krull erzählt: „Alle die ihn sehen, finden ihn klasse. Wir wurden schon häufig gefragt, ob wir nicht auch Poster hätten“.

Dieser Wunsch soll nun erfüllt werden. Geplant ist eine Serie von Postkarten und Postern, mit der Figur aus dem Kinderbuch – und Sprüchen, die zu ihm passen.

Die Blaupause für diese Idee hängt in Regine Krulls Büro. Ein von Oehme skizzierter Widukind mit dem Satz: „Jederzeit kann keiner kommen“.

Um weitere ausgefallene Sprüche zu finden, setzen Krull und Oehme auf die Kreativität der Engeraner. Gesucht werden Ideen, was Widukind gesagt oder gedacht haben könnte, wie er Ereignisse kommentieren würde oder ein flotter Ausruf passend zu seiner Mimik.

Zur Inspiration sind einige der Illustrationen ab nächste Woche auf der Homepage des Widukind Museums oder auf der Website der Stadt Enger zu finden.

„Wer einen Einfall hat, aber nicht das richtige Motiv dafür im Buch oder auf der Website entdeckt, der kann seine Idee trotzdem einreichen. Da zeichne ich dann schon das passende“, so Illustrator Oehme.

Die Ideen können bis zum 31. Dezember an die Mailadresse des Widukind Museums info@widukind-museum-enger.de oder direkt an Regine Krull unter r.krull@enger.de geschickt werden.

Danach wird sich ein Gremium mit der Auswahl beschäftigen. „Momentan könnten wir uns fünf bis sechs unterschiedliche Motive vorstellen, aber mal sehen wie viele gute Einsendungen wir bekommen“, meint Regine Krull.

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