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Anmeldephase ist beendet – Schulleiter mit Zahlen zufrieden – Gesamtschule Spenge vierzügig

Fünf Züge an Realschule und WGE

Enger/Spenge (WB)

Punktlandung für die Realschule Enger: Mit 143 Anmeldungen haben sich quasi genau so viele Viertklässler für diese Schulform entschieden wie im vergangenen Jahr (141). Damit hat die Realschule auch in diesem Jahr wieder die Nase vorn.

Christina Bode

Alle Anmeldungen sind abgegeben: 377 Viertklässler aus Enger und Spenge wechseln nach den Sommerferien auf eine weiterführende Schule. Foto: Gehard Seybert/Fotolia

„Wir sind sehr zufrieden“, sagt die kommissarische Schulleiterin Beatrix Diel. Mit fünf Klassen sei man immer gut gefahren. „Unser neunter Jahrgang ist sechszügig, das ist für unsere Schule auf Dauer einfach zu viel“, sagt sie. Fünfzügig sei ein entspannter Unterrichtsalltag möglich.

Aus welchen Grundschulen die Kinder stammen, kann Diel noch nicht sagen. Das Gros käme aber wie gehabt aus Enger und Spenge. Mit festen Zusagen könnten Eltern allerdings vor den Osterferien vermutlich nicht mehr rechnen, sagt Diel. Aber schon so viel vorweg: „Wer aus Enger oder Spenge kommt, bekommt definitiv einen Platz“, verspricht sie.

Mit 128 Anmeldungen für die fünfte Klasse bleibt auch die Anmeldezahl am Widukin-Gymnasium (WGE) etwa auf dem Niveau des Vorjahres (136). „21 Neuanmeldungen gab es zusätzlich für die Oberstufe“, berichtet Schulleiter Dr. Ulrich Henselmeyer. „Wir sind somit zum dritten Mal in Folge fünfzügig und damit sehr zufrieden“, sagt er. Die Diskussionen um G8 hätten sich in den vergangenen Jahren auch am WGE bemerkbar gemacht. „Das war eine mühsame Zeit. Ich denke, dass die Rückkehr zu G9 auch vielen Eltern ein besseres Gefühl gibt, ihre Kinder wieder am Gymnasium anzumelden“, sagt Henselmeyer.

Mit den gestiegenen Anmeldezahlen wächst am WGE allerdings auch der Raumbedarf. „2026, wenn der erste G9-Jahrgang raufgewachsen ist, wird es räumlich eng an unserer Schule. Gut, dass wir jetzt mit den Planungen für einen Anbau beginnen können“, sagt der Schulleiter.

Für die Engeraner Schulen hat die Politik erst kürzlich eine durchgängige Fünfzügigkeit beschlossen. Nachdem an der Realschule in den vergangenen Jahren immer wieder eine Mehrklassenbildung beantragt werden musste – politisch beschlossen war urprünglich eine Dreizügigkeit – sah die Stadt Enger es an der Zeit, dafür zu sorgen, dem Schulwunsch der Eltern und Schüler weiterhin entsprechen zu können. Grund für die Neubetrachtung war auch, dass nach Vorgabe der Bezirksregierung Detmold eine Beantragung von Mehrklassen künftig nur noch für zwei Schuljahre in Folge möglich sein soll. Auch unter dem Aspekt der städtebaulichen Entwicklung mit weiteren Wohngebieten und Zuzügen seien insgesamt zehn Züge an den weiterführenden Schulen realistisch, hieß es von Seiten der Verwaltung.

Die Regenbogen-Gesamtschule hat wie berichtet 106 Anmeldungen für die fünfte Klasse und 70 Neuanmeldungen für die Oberstufe. Schulleiterin Maike Maatz plant vierzügig.

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