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Mehr als 1,1 Millionen Euro sollen für Sanierungen ausgegeben werden

Hier investiert die Stadt

Enger (WB). Für öffentliche Gebäude will die Stadt jede Menge Geld in die Hand nehmen. Sanierungen an Schulen, am Rathaus und am Feuerwehrgerätehaus seien nötig, heißt es in den Unterlagen des Haupt- und Finanzausschusses.

Christina Bode

Die Laufbahn am Widukind-Gymnasium wurde als Baustellenzufahrt genutzt. Sie soll erneuert werden. Foto: Christina Bode

Etwas mehr als 1,1 Millionen Euro will die Stadt investieren. Die Ausschussmitglieder sollen dem in der Sitzung am Montag, 28. Oktober, zustimmen. Folgende Maßnahmen sind für 2019 und 2020 geplant, die nicht mehr als Geschäft der laufenden Verwaltung gelten, da sie den Einzelwert von 15.000 Euro übersteigen:

Widukind-Gymnasium

Die Klassenraum-Bodenbeläge sind abgenutzt und nicht mehr alltagstauglich. Zwei Beläge wurden bereits ausgetauscht. Sukzessive sollen nun weitere Bodenbeläge ausgetauscht werden. Kostenschätzung: 60.000 Euro

Die Außentoiletten sind in den vergangenen Jahren nur in kleinem Umfang renoviert worden. Trotz ständiger Pflege und Reinigung sind Gerüche im Laufe der Jahre in die Fugen der Fliesen gezogen. Auch die Bodenfliesen, Trennwände, Türen und Sanitärinstallationen bedürfen einer Generalüberholung. Der Toilettenbereich soll neu aufgeteilt werden, außerdem soll ein Zugang vom Innenhof geschaffen werden. Kostenschätzung: 225.000 Euro

Während der Bauphase zur Erneuerung der Dreifach-Sporthalle wurde die Fläche um die Halle als Zufahrt genutzt. Die Anlieferung von Materialien erfolgte teilweise über Laufbahn und Sprunggrube, die sich hinter der Sporthalle befinden. Die Asche-Deckschicht der Laufbahn hat sich durch das ständige Befahren mit schweren Fahrzeugen verdichtet. Sie soll wieder aufgelockert werden, sodass auf dem Außengelände wieder Schulsport stattfinden kann. Kostenschätzung: 20.000 Euro

Teilbereiche der Flure sind bereits renoviert worden. Diese Renovierung soll bei den 200er und 300er Fluren fortgesetzt werden. Geplant sind neue Decken inklusive Beleuchtung, das Streichen von Wänden inklusive Türzagen und der Austausch der Bodenbeläge. Auch die Schülertoiletten auf den Fluren sollen renoviert werden. Kostenschätzung: 70.000 Euro

Realschule Enger

Da die Gebäudewand  zum Schulhof Wigbertstraße als Fußballwand genutzt wird, ist der Putz des Wärmeverbundsystems stellenweise bröckelig und fällt ab. Er muss großflächig erneuert werden. Kostenschätzung: 15.000 Euro

Bei einer Prüfung durch den Kreis Herford wurde festgestellt, dass die Sicherheitsbeleuchtung der Flucht- und Rettungswegekennzeichnung ergänzt werden muss. Kostenschätzung: 25.000 Euro

Grundschule Ol/Pö

Am Heizkessel der Grundschule Oldinghausen/Pödinghausen wurde eine Leckage festgestellt. Der Heizkessel ist irreparabel beschädigt und muss ausgetauscht werden. Kostenschätzung: 25.000 Euro

Grundschule Westerenger

Altersbedingt müssen hier die Außentoilettenanlagen ausgetauscht werden. Geplant sind der Austausch der Sanitäreinrichtungen, der WC-Trennwände, der Wand- und Bodenfliesen sowie die Erneuerung defekter Rohrleitungen. Kostenschätzung: 48.000 Euro

Grundschule Belke-Steinbeck

Die Fenster im Altbau wurden seit dem Bau der Schule in den 70er Jahren nicht erneuert. Teilweise sind sie irreparabel beschädigt. Auch die Eingangstür der Schule, die Fenster der Hausmeisterloge und die Sporthallentüren weisen Mängel auf. Um einen größeren energetischen Effekt zu erzielen, wird in Betracht gezogen, alle Fenster – auch in der Turnhalle – zu sanieren. Zusätzlich müssen die Außensonnenschutzanlagen erneuert werden. Eingerechnet sind auch Nebenarbeiten wie zum Beispiel von Maler und Dachdecker. Kostenschätzung 370.000 Euro

Übergangswohnheim

Die Steuerung des Heizkessels im Übergangswohnheim Niedermühlenstraße 30/32 ist defekt und muss zur Zeit von Hand eingestellt werden. Der Heizölverbrauch ist überproportional hoch, sodass geplant ist, das Gerät aus dem Jahr 1982 gegen eine Gasheizung auszutauschen. Kostenschätzung: 35.000 Euro

Rathaus

Im Zuge der energetischen Sanierungsarbeiten am Altbau des Rathauses wurden alle Büros mit einer Sonnenschutzanlage ausgestattet. Die Büroräume im Neubau – Richtung Bahnhofstraße – werden bisher durch eine Klimaanlage gekühlt. Die Räume im Neubau Richtung Innenhof sind nur mit einfachen Lamellenvorhängen versehen. Nach Ausfall der Klimaanlage besteht keine Möglichkeit, die Büroräume zu beschatten. Ein Ersatz der Klimaanlage ist nicht vorgesehen, stattdessen sollen die Büroräume mit Außensonnenschutzanlagen ausgestattet werden. Kostenschätzung: 50.000 Euro

Feuerwehrgerätehaus Enger

Der erste Bauabschnitt ist erledigt. Folgen sollen nun die Betonsanierung inklusive Maler-, Dachdecker- und Dämmarbeiten, Sonnenschutz inklusive Elektroarbeiten im Bereich der Mietwohnungen sowie der Austausch der Tore auf der Rückseite des Gebäudes. Kostenschätzung: 221.000 Euro

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