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Hobby-Historiker und Ahnenforscher Werner Brakensiek informiert über Geschichte des Ortsteils

Höfe prägen das malerische Ortsbild Westerengers

Enger

Er ist einer von neun und in der Fläche der größte Engeraner Stadtteil: Westerenger. Über die Geschichte des Örtchens, das in den 1960er Jahren durch die Gebietsreform ein Teil der Widukindstadt wurde, hat der Hobby-Stadthistoriker und Ahnenforscher Werner Brakensiek beim jüngsten Treff des AWO Seniorenclubs im Vereinszentrum Westerenger berichtet.

Von Daniela Dembert

Der Torbogen zeigt das Wappen der Familie Ringstmeyer auf dem Ringsthof. Im Jahr 1911 wurde der Hof von einem Feuer heimgesucht. Ein alter Balken konnte seinerzeit gerettet werden und wurde anschließend in das neue Haus wieder eingebaut. Foto: Sammlung Brakensiek

Im Fokus der Ausführungen standen die Höfe, die zum Teil noch heute das Ortsbild prägen. Die Adresse Westerenger 1 sei der Ba­ringhof gewesen, berichtete Brakensiek. Das malerische Anwesen mit dem idyllischen Weiher zeugte zwar schon vor langer Zeit vom Wohlstand des Sattelmeyerhofs, jedoch sei auch dessen Besitzer Hermann Baring Meyer mit Frau und Kindern 1550 „dem Landesherren eigen“ gewesen. Diese Situation hatte sich einige Generationen später geändert. 1722 galt der damalige Sattelmeyer Barremeyer als „personenfrei“, hatte aber dennoch Dienste zu verrichten und Abgaben an verschiedene Stellen zu leisten, beispielsweise Lebensmittel an den Prediger und Geld- sowie Naturalienzahlungen an die Probstei in Osnabrück.

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