Schützengesellschaft Enger bekommt Fördermittel für die Sanierung ihres Vereinsheims

Jetzt wird‘s hell und freundlich

Enger (WB)

Die Schützengesellschaft von 1889 Enger hat Fördermittel bekommen. Nun kann endlich die Sanierung des Vereinsheims angegangen werden. Unter anderem wird eine neue Heizungsanlage eingebaut.

Daniela Dembert

Waldemar Moor und Frederik Münster vom Malerbetrieb Münster rühren den Putz an, mit dem die Flurwände im Schützenheim aufgefrischt werden sollen. Foto: Daniela Dembert

Die Schützengesellschaft von 1889 Enger freut sich: Endlich geht es los, das Vereinsheim am Freizeitweg bekommt eine Verjüngungskur. Nachdem der Verein 2020 bei der Verteilung des NRW-Fördertopfes für moderne Sportstätten leer ausgegangen war, flatterte Anfang des Frühjahrs die Förderzusage ins Haus. Jetzt werden Arbeiten zur energetischen Sanierung sowie zur Verschönerung vorgenommen.

Das Vereinsheim bekommt eine neue Heizungsanlage, parallel dazu werden vier alte Fenster und eine Nebentür ausgetauscht und der Haupteingangsbereich energieeffizient neu gestaltet. Die Decke in der Küche wird erneuert und bekommt bei der Gelegenheit auch ein neues Beleuchtungssystem. Mehrere feuchte Stellen machen diese Maßnahme notwendig. Deshalb wird auch das Dach genau unter die Lupe genommen und einer Teilsanierung unterzogen. „Das lassen wir allerdings erst machen, wenn drinnen alles fertig ist“, sagt der Vereinsvorsitzende und Oberst Hans-Hermann Ebmeyer.

Aktuell arbeitet das Heizungsbau-Unternehmen Gödecker an der Installation der neuen Heizanlage während die Wände im Flur vom Malerbetrieb Münster frisch verputzt werden.

Einen frischen Anstrich bekommt auch der Jugendraum des Vereins. „Hier werden die Wände und die Decke weiß und auch die braunen Fensterrahmen bekommen einen Anstrich, damit der Raum insgesamt heller und freundlicher wird“, führt Ebmeyer durch den Raum.

Im Eingangsbereich wurden alte Verkleidungen schon entfernt. Hier geht es weiter, sobald die neuen Türen geliefert sind. „Vermutlich Mitte Mai“, schätzt Gerd Knobloch, Organisationsleiter des Vereins und erläutert: „Wegen der Waffenkammer ist es ja zwingend erforderlich, dass wieder Sicherheitstüren eingesetzt werden.“

Wenn alle Gewerke gut ineinander greifen, könnten die Arbeiten im Lauf des Sommers abgeschlossen werden. So die Pandemie es zulasse, könnte dann im vereinsinternen Rahmen die Einweihung gefeiert werden, meint Ebmeyer. Das würde er „seinem“ Verein sehr wünschen, denn seit vielen Monaten konnte weder Training noch Geselligkeit stattfinden. Einnahmen durch Feste, Wettkämpfe und Vermietungen des Vereinsheims entfallen komplett, die laufenden Kosten für das Domizil sind jedoch weiter zu tragen. Ebmeyer ist stolz auf den Zusammenhalt: „Wir hatten nicht einen einzigen Austritt während der Coronazeit. Das ist aller Ehren wert.“

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