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KuV-Vorsitzende Daniela Dembert sieht sich falsch zitiert

Kritik an Ogawa-Müller

Enger (WB/rkl). Die Ausführungen des ehemaligen Vorsitzenden des Kultur- und Verkehrsvereins (KuV) Enger, Christoph Ogawa-Müller, in der Donnerstags-Ausgabe dieser Zeitung haben bei der amtierenden Vorsitzenden Daniela Dembert zu Irritationen geführt. Wie sie in einer Stellungnahme schreibt, habe sie „mit Erstaunen“ die Berichte in der Tagespresse über die juristische Prüfung von Vorgängen im KuV gelesen, die seinerzeit unter der Regie des ehemaligen Vorsitzenden Christoph Ogawa-Müller abgelaufen seien.

Der Vorstand des Kultur- und Verkehrsverein Enger: (von links) Daniela Dembert, Burkhard Wehmeyer und Klaudia Engelage-Künnemann. Foto: Matthes

Ogawa-Müller hatte in seinen Ausführungen erklärt, er habe selbst einen Anwalt engagiert, der prüfen solle, ob der Vorwurf der Veruntreuung gegen ihn, den vor allem ein Vereinsmitglied mehrfach geäußert habe, zutreffe. „Dieser kam zu dem Ergebnis, die angeblichen Vorwürfe gegen seinen Mandanten seien unberechtigt“, schreibt Dembert. Auch sie habe angeblich nach einer vereinsinternen Prüfung gegenüber dem Anwalt Ogawa-Müllers bestätigt, dieser habe keine Veruntreuung von Vereinsgeldern begangen.

Sondersitzung

„Das entspricht nicht den Tatsachen“, dementiert Dembert. „Ich habe dem Anwalt der Ogawa-Müllers in einer Stellungnahme lediglich geschrieben, ich hätte seinem Mandaten nie Veruntreuung unterstellt. Das ist im Endeffekt keineswegs dasselbe. Meine Aussage wurde hier völlig falsch interpretiert.“ „Ein treuwidriges, die Finanzen des Vereins schädigendes Verhalten ist ihrem Mandanten seitens des amtierenden Vorstands zu keiner Zeit vorgeworfen worden“, sei der genaue Wortlaut ihres Schreibens an den Anwalt gewesen.

Des Weiteren will Dembert im Vorfeld der außerordentlichen Mitgliederversammlung des KuV, in der diese Thematik auf der Tagesordnung stehe, nicht auf die Sachverhalte um die angebliche „Kampagne“ und die Vorstandswahl eingehen. Dies sei Angelegenheit der Mitgliederversammlung und im Vorlauf zu dieser kein Thema für die Öffentlichkeit.

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