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Wilhelm Brüggemeier im Image-Film zu sehen – realistisches Bild moderner Bauernhöfe

Landwirte im Kino

Enger (WB). Landwirt Wilhelm Brüggemeier aus Enger-Herringhausen ist im Winter im Kino zu sehen. Er ist einer der vier Filmbauern im 29-Sekunden-Imagespot, der im Kino in Herford läuft.

»An diesem Boden hänge ich mit Herzblut«, betont Wilhelm Brüggemeier, „auf unserm Hof haben schon vor tausend Jahre unsere Vorfahren Ackerbau betrieben.“ Das ist für ihn Verantwortung und Leidenschaft zugleich. Nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung und anschließendem Fachschulbesuch übernahm er im Alter von 24 Jahren den Hof von seinen Eltern. Mit seinem Berufskollegen Heinz Böndel arbeitet er seit 1996 zusammen. Auch sein Sohn Albert ist mit Leib und Seele Landwirt. Nach seiner landwirtschaftlichen Ausbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt ist auch er seit 2012 voll in die Landwirtschaft eingestiegen. Foto:

Winterzeit ist Kinozeit: Dies hat der Landwirtschaftliche Kreisverband Herford zum Anlass genommen, einen Imagespot im Kino zu zeigen. In 15 Kinohäusern in der Region Ostwestfalen-Lippe und Ruhr-Hellweg wird der Spot unter dem Motto »Verantwortung für die Natur, für Tiere, für uns Menschen« zu sehen sein. Der Kurzfilm startet am Donnerstag, 11. Dezember, und wird bis 7. Januar in der Vorschau des Kinoprogramms zu sehen sein.

Realsitisches Bild von Landwirtschaft vermitteln

Anliegen des Berufsstandes ist es, ein realistisches Bild der heutigen Landwirtschaft zu vermitteln und Vertrauen zwischen Verbrauchern und Bauern zu schaffen. »Die Menschen möchten wissen, dass es den Tieren gut geht und wo ihre Nahrungsmittel herkommen«, erläutert der Landwirt und Kreisverbandsvorsitzende Wilhelm Brüggemeier.

Im Mittelpunkt des Kurzfilms stehen vier heimische Bauernfamilien (Wilhelm Brüggemeier aus Enger, Antonius Tillmann aus Warburg-Bonenburg, Stephan Westerhoff-Rinsche aus Lippetal-Herzfeld sowie Hans Wortmann aus Kamen), die ihren Beruf mit Begeisterung und Verantwortungsgefühl nachgehen. Sie sind zwischen ihren Schweinen und Kühen, auf dem Acker zu sehen.

»Wenn es unseren Schweinen gut geht, geht es auch mir gut«, »Zweimal am Tag schauen wir nach den Sauen und Ferkeln, ob sie fit sind«, »Ich kenne jede Kuh genau und jede hat ihren eigenen Charakter«, »An diesem Boden hängt unser Herzblut«.

Diese Aussagen sind von ihnen zu hören. In dem Spot berichten sie über ihre Arbeit im Stall und auf dem Acker. Sie erzählen über ihr Verhältnis zu ihren Tieren, zum Boden – zur Mutter Natur. Sie veranschaulichen, warum sie leidenschaftlich gerne Landwirt sind, fernab jeglicher Klischees.

Die vier Bauernfamilien zeigen, wie es auf ihren Höfen heute wirklich aussieht. Denn weder die in der Werbung und noch so manchen Kuppelshows gezeigte Bauernhofromantik spiegeln das heute Leben auf dem Bauernhof wieder. »Hier müssen wir die Gesellschaft mitnehmen und aufklären«, erklärt Brüggemeier. »Wenn wir unsere Höfe und ihre Bewohner zeigen, können sich die Verbraucher selbst einen realen Blick von unsere Arbeit verschaffen« , so Brüggemeier weiter. Er unterstreicht, wie wichtig die Darstellung, Vermittlung und Erfahrbarkeit des grünen Berufszweiges sei. »Wir müssen der Landwirtschaft ein Gesicht geben und dazu haben wir viele Möglichkeiten«, so Brüggemeier. So erfolgt im Imagespot eine Einladung an den Zuschauer einen Hof zu besuchen. Außerdem: Wer mehr über die Landwirtschaft und ihre Bauern erfahren möchte kann dies ab dem Donnerstag, 11. Dezember (zum Start des Imagespot) unter www.saugut-informiert.de tun. Die in dem Kinospot angekündigte Internetseite enthält viele Infos.

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