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Nach sechs Todesfällen ist in der Seniorenresidenz in Enger Ruhe eingekehrt – zweimal wöchentlich Schnelltests

Mathilde: keine Infizierten mehr

Enger (WB)

Gute Nachrichten aus der Mathilden-Residenz Enger: Nach der hohen Zahl von Infektionen im November, die nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes zu sechs Todesfällen führten, sind unter den Bewohnern und dem Pflegepersonal seit mehr als drei Wochen keine Infizierten mehr. Dies teilte Einrichtungsleiter Sven Böhmer mit.

Vin Ruth Matthes

In der Seniorenresidenz Mathilde ist wieder Ruhe eingekehrt. Derzeit gibt es keine Infizierten mehr. Foto: Moritz Winde

In einer Pressemitteilung der Orpea-Gruppe, zu der die Seniorenresidenz Mathilde gehört, verweist Böhmer darauf, dass „dank unseres Hygieneplans und unserer hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter“ keine weiteren Ansteckungen mehr vorgekommen seien. undefinedundefinedundefinedWie berichtet, waren am Wochenende 31. Oktober/1. November alle 70 Bewohner und 60 Mitarbeiter getestet worden. Dabei stellte sich heraus, dass 18 Bewohner und sechs Mitarbeiter mit Covid 19 infiziert waren.

Wie der Einrichtungsleiter auf Nachfrage erklärte, konnte das Virus bei einer Nachtestung der zuvor Infizierten bei keinem mehr nachgewiesen werden. „Wir haben sofort alle Maßnahmen ergriffen, die für einen solchen Fall vorgesehen sind. So haben wir ein Ausbreiten erfolgreich verhindern können“, führt Sven Böhmer aus.

Sein Dank gelte „allen Mitarbeitern in der Einrichtung für ihren Einsatz, für ihre Unterstützung, aber auch für ihre Kreativität, mit der sie beispielsweise den Bewohnern in der Isolation das Leben so normal wie möglich gestaltet haben“.

Man dürfe aber auch nicht jene Mitarbeiter in den weniger sichtbaren Bereichen des Hauses vergessen, in der Hauswirtschaft, in der Küche, in der Verwaltung und in der Haustechnik. Denn auch sie hätten während des Ernstfalls mit ihrem Einsatz zum Funktionieren des Krisenmanagements beigetragen. „Auch an sie ein herzliches Dankeschön“, sagt Böhmer.

Ganz besonders freuten er und sein Team sich über die vielen Danksagungen von Angehörigen, die sie in diesen Tagen erreicht hätten – für die unermüdliche Arbeit, fürs Zeitnehmen zum Informieren. „Sie sind eine Bestätigung für unsere Arbeit, aber auch für die tolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, die gerade in einer so außergewöhnlichen Situation notwendig ist“, so Böhmer. „Daher möchte ich mich bei allen Angehörigen für ihr Vertrauen und ihr Verständnis bedanken.“

Zu dem Sicherheitskonzept, das die Seniorenresidenz derzeit fährt, gehören regelmäßige Schnelltests. „Zweimal wöchentlich werden sowohl die Mitarbeiter als auch die Bewohner getestet“, erklärt der Einrichtungsleiter. Besucher müssten sich anmelden, vor Ort einem Gesundheits-Screening unterziehen und eine FFP2-Maske tragen, könnten aber ansonsten regelmäßig ihre Angehörigen besuchen.

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