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Biermann-Stiftung unterstützt Kinderzentrum in Bethel mit 10.170 Euro

Musiktherapie für Krebskranke

Enger

Die Ruth-und-Willi-Biermann-Stiftung aus Enger hat mit zwei Spenden in Höhe von insgesamt 10.170 Euro die Musiktherapie im Bereich der Ergotherapie auf der Kinderkrebsstation K8 unterstützt. Mit diesen Spenden aus 2021 und 2022 konnten im Kinderzentrum des Evangelischen Klinikums Bethel neben einem Stationsklavier ein MoTaKa-Klangrad und ein „Krankenhausbeat-Setup“ für onkologisch erkrankte Kinder und Jugendliche angeschafft werden.

Klaus Rieke und Hans-Werner Lück (von links) konnten im Kinderzentrum Bethel mit Prof. Dr. Eckard Hamelmann und Musiktherapeut Paolo Speich auch das MoTaKa-Klangrad kennen lernen. Foto: privat

„Wir freuen uns sehr über diese erneut sehr großzügige Unterstützung durch die Biermann-Stiftung“, sagte Prof. Dr. Eckard Hamelmann bei einem Besuch von Klaus Rieke und Hans-Werner Lück vom Vorstand der Stiftung im Kinderzentrum. „Mit diesen Instrumenten können wir das Interesse vieler kranker Kinder wecken und sie mit musiktherapeutischen Angeboten begleiten und stärken“, so der Ärztliche Direktor des Kinderzentrums. „Über die Musik können sie Gefühle äußern, die sie anders nicht ausdrücken können, weil ihnen oft die passenden Worte fehlen.“

Rieke und Lück zeigten sich von den vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten beeindruckt. So kann das mobile Stationsklavier sowohl für therapeutische Einheiten in den Zimmern als auch für kleine Veranstaltungen auf der Station genutzt werden. Mit dem „Krankenhausbeat-Setup“, bestehend aus Keyboard, Raummikrofon, einer Beatmaschine sowie einem Laptop mit Musik-Software, können ältere Kinder und Jugendlichen eigene Musik und Songs gestalten.

Mit dem gemeinsamen Spielen auf dem MoTaKa-Klangrad kann die Kommunikation zwischen erkrankten Kindern sowie zwischen den Kindern und ihren Eltern gefördert werden.

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