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Wasserschäden in städtischen Gebäuden in Enger – Schadenshöhe ist noch unklar

Nach Schnee kommt Tauwasser

Enger (WB)

Während man die weiße Winterpracht zunächst noch genießen konnte, machen sich jetzt die Auswirkungen der Schneemassen bemerkbar. Auf vorher weißbedeckten Dächern hat sich bei frühlingshaften Temperaturen binnen weniger Tage Tauwasser gebildet. Dies hatte auch Folgen für einige Gebäude der Stadt Enger.

Christina Bode

Schulsekretärin Katharina Wiedmer hat ihr Büro zwei Tage lang nicht nutzen können. Wasser floss aus der Decke in den Raum. Foto: Christina Bode

Schulsekretärin Katharina Wiedmer staunte nicht schlecht, als in der vergangenen Woche das Wasser aus der Decke ihres Büros floss. „Die Dachrinne war zugefroren und das Tauwasser konnte nicht abfließen“, berichtet Schulleiter Dr. Ulrich Henselmeyer. Mittlerweile kann Katharina Wiedmer ihr Büro wieder nutzen, zusätzlich wurde ein Trockengerät aufgestellt. Auch der Klassenraum über dem Sekretariat ist vom Wasserschaden betroffen.

Trocknungsgeräte seien in der vergangenen Woche nicht einfach zu bekommen gewesen, erzählt Ute Schweppe vom Gebäudemanagement der Stadt Enger. Glücklicherweise seien die Außentemperaturen rasch gestiegen, sodass vieles von alleine getrocknet sei.

Ute Schweppe berichtet weiter: „An der Grundschule Westerenger ist Tauwasser durch die Dachkonstruktion in den Mensaraum eingedrungen. In der Grundschule Enger-Mitte ist wiederum das östliche Treppenhaus im Hauptgebäude betroffen. In diesem Bereich lief an einigen Stellen Tauwasser in Rinnsalen an der Treppenhauswand herunter.“ In der Realschule ist ein Flurabschnitt betroffen.

Auf dem Bauhof sei Flugschnee durch das Dach eingedrungen, der nicht vollständig entfernt werden konnte. „Das Tauwasser hat Schäden an den Deckenplatten unterhalb verursacht. Auch in der Friedhofskapelle Westerenger ist ein solcher Schaden entstanden sowie in der Küche im Kindergarten in Dreyen“, zählt Ute Schweppe auf.

Die betroffenen Stellen würden nun getrocknet und die Schäden beseitigt. In der Nutzung gebe es keine Einschränkungen. „Unser oberstes Ziel war es, alles wieder so herzustellen, dass mit Beginn des Präsenzunterrichtes wieder alle Bereiche der Schulen genutzt werden können“, sagt Schweppe. Je nach Schadensumfang fielen jetzt größere oder kleinere Reparaturen im laufenden Betrieb an. Die Kostenhöhe könne noch nicht beziffert werden, da das Ausmaß noch nicht in allen Bereichen dargestellt werden könne.

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