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PV-Anlage auf Rathausdach installiert

 Stadt Enger will Strom selbst erzeugen

Enger

„Fossile Brennstoffe sind out – oder sollten es zumindest bald sein, um uns und künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten“, sagt Engers Bürgermeister Thomas Meyer. Bis zur Erreichung dieses Ziels seien aber noch viele Anstrengungen und Umstellungen nötig. Einen Schritt in diese Richtung habe die Stadt jetzt mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage unternommen.

Von Ruth Matthes

Handwerker installieren auf dem Dach des Engeraner Rathauses eine Photovoltaikanlage. Damit will sich die Stadtverwaltung selbst mit Strom versorgen. Foto: Ruth Matthes

Diese soll künftig den Stromverbrauch des Engeraner Rathauses decken.  Die Montage der PV-Module auf dem Dach oberhalb des Ratssaales ist am Donnerstag abgeschlossen worden. „Derzeit laufen noch die restlichen Anschlussarbeiten“, erklärt Heidi Schwanitz vom Gebäudemanagement der Wirtschaftsbetriebe. Die Anlage soll noch im Laufe des Oktobers in Betrieb gehen. „Nun hoffen wir, dass auch im November noch etwas die Sonne scheint“, sagt sie.

Die PV-Anlage besteht insgesamt aus 83 Paneelen, die das Sonnenlicht in elektrischen Strom verwandeln. „Die Nennleistung der Module liegt bei insgesamt gut 41 kWp“, so Schwanitz.

Etwa 80 Prozent der Energieausbeute ist für die Stromversorgung des Rathauses vorgesehen. Der hierfür nicht benötigte Überschuss wird in das Netz des Versorgungsunternehmens Westfalen Weser Energie eingespeist. Außerdem verfügt die Anlage über einen Batterie-Speicher mit einer Kapazität von 48 kW/h. „So müssen auch an Regentagen die Bildschirme der Verwaltung nicht dunkel bleiben“, erklärt Meyer.

Das Gesamtvorhaben mit seinen Kosten von rund 170.000 Euro wird vom Land Nordrhein-Westfalen aus dem „Programm für rationelle Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen – Programmbereich Klimaschutztechnik“ mit einer Festbetrags-Zuwendung in Höhe von 85.500  Euro gefördert.

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