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Zwei Kunstrasenplätze in Enger erhalten neuen Belag – Investition in Realschul-Anlage

Stadt will Sportanlagen erneuern

Enger (WB). Eine Lebensdauer von 15 Jahren wird dem Kunststoffbelag von Kunstrasenplätzen zugesagt. Nach 13 Jahren sind die Sportplätze an der Kaiserstraße in Belke-Steinbeck und in Dreyen stark in Mitleidenschaft gezogen und sollen nun erneuert werden. Dazu will sich die Stadt Enger um Fördermittel bewerben.

Christina Bode

Die Sprunggrube an der Realschule ist als solche kaum noch zu erkennen. Sie soll – ebenso wie die Laufbahn – in naher Zukunft wiederhergestellt werden. Foto: Daniela Dembert

Der Ausschuss für Schule, Jugend und Sport hat dieses Thema heute Abend auf der Agenda stehen. Da beide Plätze für den Spiel- und Trainingsbetrieb genutzt würden und sehr gut ausgelastet seien, nähere sich deren Lebensdauer trotz regelmäßiger Pflege jetzt dem Ende, heißt es in der Ausschuss-Vorlage. Grasfasern sind heruntergetreten und Nähte zwischen den Rasenbahnen halten nicht mehr.

Geld ist eingeplant

Jeweils 350.000 Euro sind bereits im Haushalt 2019/2020 für die Jahre 2021 und 22 für die Erneuerung von Kunstrasenplätzen vorgesehen. Doch zunächst möchte die Stadt Enger sich für verschiedene Förderprogramme bewerben, die vom Bund sowie dem Land NRW angeboten werden.

Bereits im vergangenen Jahr habe das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung darauf hingewiesen, dass bei anstehenden Fördermaßnahmen zur Erneuerung von Kunstrasenplätzen die Verwendung von umweltfreundlichen Füllmaterialien vorzusehen ist. Darum käme für die Füllung nur Kork in Betracht. In Anlehnung an die abgerechneten Kosten für den Austausch des Kunsttoffrasenbelages in Enger-Mitte mit Sand-Kork sei mit Kosten von mindestens 370.000 Euro pro Platz zu rechnen.

Investition an Realschule

Und auch an der Realschule Enger soll in die Sportanlagen investiert werden. Bereits vor einiger Zeit war nach einem Starkregenereignis Wasser unter den Schwingboden der Zweifachsporthalle gedrungen. Um weiteren Wassereintritt zu verhindern, wurde an der Kellertreppe eine Überdachung geschaffen und nahe der ebenerdigen Fluchttür ein Revisionsschacht mit Rückstauklappe gesetzt. Zur Feststellung der Schadensursache musste damals ein Teil der Dränage freigelegt werden, wodurch die Laufbahn und die Sprunggrube in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der ursprüngliche Zustand ist bis heute nicht wiederhergestellt.

Durch das Freilegen der Dränage wurde außerdem der Gebäudesockel beschädigt. Damit keine Feuchtigkeit ins Gebäude zieht, müsste dieser neu gedämmt, verputzt und gestrichen werden. Die Kosten für die Instandsetzung der Außensportanlage, Sockel und neuen Farbanstrich werden insgesamt auf etwa 51.000 Euro geschätzt.

Parkplatz besser ausleuchten

Darüber hinaus soll der Parkplatz der Zweifachhalle besser ausgeleuchtet werden. Hierfür müssten noch einmal etwa 10.000 Euro aufgewendet werden.

Die Mitglieder des zuständigen Ausschusses treffen sich an diesem Dienstag ab 17.30 Uhr in der Aula des Widukind-Gymnasiums und wollen über diese Punkte beschließen. Auf der Tagesordnung steht auch die Beschaffung digitaler Endgeräte für die Engeraner Schulen.

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