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Nachfragebündelung der Deutschen Glasfaser in Enger: Erst 19 von 33 Prozent der Haushalte in Ortsteilen sind dabei

Verhaltene Nachfrage nach Glasfaser

Enger

Noch bis 28. Mai können sich Interessierte aus den Ortsteilen der Stadt Enger für einen Glasfaseranschluss der Deutschen Glasfaser entscheiden. Damit das Unternehmen den Ausbau und den kostenlosen Hausanschluss vornimmt, müssen jedoch 33 Prozent der Haushalte einen entsprechenden Vertrag abschließen. Zurzeit sieht es bei dieser Nachfragebündelung mit durchschnittlich 19 Prozent Nachfrage eher mau aus.

Von Ruth Matthes

Das Angebot der Deutschen Glasfaser, das Netz in den Engeraner Ortsteilen auszubauen, trifft auf wenig Resonanz.

Wie die Deutsche Glasfaser mitteilt, hatten Ende voriger Woche in Belke-Steinbeck und Besenkamp 19 Prozent Interesse am Angebot gezeigt, in Dreyen 16, in Enger Nord-West 17, in Oldinghausen 13, in Pödinghausen 22, und in Westerenger 18 Prozent der Haushalte.

Die Deutsche Glasfaser, die mit der Stadt einen Kooperationsvertrag geschlossen hat, ruft zum Endspurt auf und bietet auch Gruppenberatung an, wenn sich Nachbarn, Freunde oder Verwandten gemeinsam informieren wollen. Dafür können sie unter Telefon 02861/8133420 einen kostenlosen Termin vereinbaren.

Neben den Beratungsmöglichkeiten unter der obigen Telefonnummer sind Berater auch direkt in Enger, im Servicepunkt Windfeldstraße 4, zu erreichen und zwar noch Mittwoch und Freitag von 12 bis 19 Uhr sowie zusätzlich am Samstag von 10 bis 15 Uhr.

Dominik Beyer, Pressesprecher der Deutschen Glasfaser, hat Enger noch nicht von der Ausbauliste gestrichen: „Erfahrungsgemäß ist die letzte Woche die nachfragestärkste. Es kann also noch reichen.“ Er sei optimistisch, dass in den kommenden Tagen noch einige Prozent hinzukommen. „Letztlich entscheiden die Engeraner, ob es für den Ausbau reicht.“

Konkrete Gründe für die Zurückhaltung kann er nicht nennen. „Ich könnte mir denken, dass es sich in Enger etwas länger hinzieht, weil wir in der Region relativ neu und noch nicht so bekannt sind wie anderswo“, vermutet er.

Beyer appelliert an die Bewohner, sich die Chance auf einen kostenlosen Anschluss nicht entgehen zu lassen: „Glasfaser ist die Zukunft. Corona hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Bandbreite zu Hause stimmt. Und der Bandbreitenbedarf steigt jährlich.“

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