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Yannik Nuffer (28) hat die alte Glaserei Westphal gekauft

Vom kleinen Crêpes-Wagenzum Event-Catering

Enger (WB). Er sei halt ein Engeraner Kind und eigentlich nie so richtig weg gewesen, sagt Yannik Nuffer. Der 28-Jährige hat Ende des vergangenen Jahres die ehemalige Produktionsstätte der Glaserei Westphal gekauft.

Daniela Dembert

Dort, wo einest das Firmenlogo der Glaserei Westphal prangte, hängt jetzt das Firmenemblem des Event-Caterers Yannik Nuffer. Foto: Dembert

»Seitdem schlafe ich unruhiger«, bekennt Nuffer, der aus der einstigen Fertigungshalle an der Opferfeldstraße ein Lager für sein Event-Catering gemacht hat. Auf 1550 Quadratmetern Fläche hat der Unternehmer nun alle Teile seiner Firma unter einem Dach. Lager, Empfang, Büro und Besprechungsraum werden bereits genutzt. Was dem Caterer jetzt noch zu seinem Glück fehlt, ist eine Gastronomieküche mit angeschlossenem Kühlhaus. »Zur Zeit nutzen wir eine Mietsküche. Aber hier haben wir den Platz für eine eigene Gastroküche und hätten dann alle Komponenten zentral an einem Ort«, meint Nuffer, der bisher sein Büro in Enger und das Lager in Spenge hatte.

Mit Crêpe-Wagen begonnen

Als 18-Jähriger hatte er einen alten Crepes-Wagen gekauft, in Eigenregie wieder flott gemacht, ein Kleingewerbe angemeldet und 2010 erstmalig damit auf dem Kirschblütenfest gestanden. »Ich hatte einen Platz direkt neben der Bühne in der Bachstraße. Es war brüllend laut und nicht besonders gut besucht. Aber ich war dabei!«, sagt Nuffer, der mittlerweile mit mehreren Ständen zig Stadtfeste beschickt hat.

Non-Food-Catering aufgestockt

Aber, so erklärt der Jungunternehmer, eigentlich schlage sein Herz für das Catering. Seit 2013 baut der ehemalige Widukind-Gymnasiast diesen Unternehmensbereich stetig aus. »Wir haben vom Kindergarten bis zur Swingerparty schon alles bewirtet«, erzählt er. Auch im sogenannten Non-Food-Catering hat er ordentlich aufgestockt, verleiht Geschirr, Tischdecken, Möbel, Tischdeko und Kühlschränke. Auf Wunsch können Brautpaare sogar gemeinsam mit einer Grafikdesignerin Einladungen, Menükarten und Danksagungen entwerfen.

Daran gedacht, wegzugehen habe er nie wirklich, sagt der 28-Jährige. Enger sei seine Heimatstadt, in der er sich wohl fühle, in der er viele Menschen kenne und die er mit gestalten wolle. Bisher hat Nuffer fünf Arbeitsplätze geschaffen.

»Gerne dürfen es noch mehr werden«, sagt der Jungunternehmer. 30 Servicekräfte stehen außerdem in seinem Netzwerk auf Abruf. Spontanaufträge seien seine Spezialität. »Wir sind da, wenn kurzfristig ein Caterer wegbricht oder jemand übermorgen eine Veranstaltung mit Verköstigung für 300 Gäste auf die Beine stellen will.«

Im Februar 2020 möchte Yannik Nuffer Einweihung feiern und sein Unternehmen der Öffentlichkeit präsentieren..

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