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120 Flüchtlinge aus Ukraine in Enger aufgenommen

Wohnraum weiterhin gesucht

Enger

Wie Integrationskoordinatorin Kordula Schimke mitteilt, sind mittlerweile 120 Geflüchtete aus der Ukraine in Enger angekommen. Weitere Zuweisungen würden erwartet. Die meisten seien bei Privatleuten untergekommen. Zwei städtischen Unterkünfte würden inzwischen genutzt.

Von Ruth Matthes

Integrationskoordinatorin Kordula Schimke berichtet über die Entwicklungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine in Enger. Foto: Ruth Matthes

Im Haus der Kulturen (HdK) sind zwei Sprachkurse angelaufen. Dabei handelt es sich um einen VHS-Kurs, der sich nur an Ukraine-Flüchtlinge richte, und einen vom HdK, der für Geflohene unterschiedlicher Nationen gedacht sei.

„Die Hilfsbereitschaft der Engeraner ist weiterhin sehr groß“, stellt Schimke erfreut fest. Auch Syrer und Afghanen, die vor Jahren selbst als Flüchtlinge nach Enger kamen, böten ihre Hilfe an. Sie sagen: „Wir sind gut aufgenommen worden und wollen etwas zurückgeben.“ Auch viele Ältere berühre das Schicksal der Ukraine sehr, erinnere es doch an eigene Erlebnisse in der Jugend.

Schimke nimmt weiterhin gerne Angebote von Wohnraum entgegen. Sie bittet jedoch um Geduld bei der Belegung: Das Gebäudemanagement müsse die Wohnungen erst besichtigen und die Menschen so verteilen, dass Familienverbände möglichst zusammen bleiben können.

„Auch wer Betten und kleinere Schränke hat, kann sich gerne unter der Mail-Adresse ukraine-hilfe@enger.de oder Telefon 05224/ 9109288 melden. Abholen können wir die Möbel jedoch aus Platzgründen nicht sofort.“

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