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Kirchenkreis Herford lädt für Samstag, 26. Februar, zum Treffen ein – weitere Termine bis Ostern

Friedensgebet im Herforder Münster

Herford

Der Frauenausschuss im Kirchenkreis Herford hat in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, ein Friedensgebet zu initiieren. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine findet das Friedensgebet am Samstag, 26. Februar, in der Münsterkirche statt.

Um fünf Minuten vor zwölf Uhr beginnt an diesem Samstag, 26. Februar, ein Friedensgebet in der Herforder Münsterkirche. Teilnehmer treffen sich ab 11.45 Uhr vor der Kirche.

„Natürlich ist die Kriegsgefahr jetzt besonders, aber auch die zunehmenden Spaltungen in unserer Gesellschaft machen uns Angst. Dem wollen wir Raum geben und miteinander unsere Ängste, aber auch die Hoffnung für den Frieden formulieren", sagt Frauenpfarrerin Eva-Maria Schnarre, die mit den Ausschussfrauen die Friedensgebete begleiten wird.

Man wolle dabei bewusst keine politischen Statements, sondern einfach allen gemeinsam die Möglichkeit bieten, nicht ganz alleine zu bleiben mit dem, was jetzt auf der Seele brennt. „Miteinander wollen wir unsere Bitten für den Frieden in Worte fassen und vor Gott bringen“, sagt Schnarre.

Alle, die sich Frieden statt Krieg und Miteinander statt Hass und Gewalt wünschen seien dazu eingeladen, betont sie. Aus aktuellem Anlass werde man an diesem Samstag, 26. Februar, starten. „Um 11.45 Uhr treffen wir uns vor der Münsterkirche und werden dann um fünf vor zwölf symbolisch zum Mittagsläuten und Friedensgebet hineingehen und in Worte fassen, was uns bewegt.“

Weitere Friedensgebete werden dann in den nächsten Wochen, mindestens bis Ostern, jeweils am Freitag um 18 Uhr in der Münsterkirche stattfinden. Das Friedensgebet soll etwas 15 bis 20 Minuten dauern. Danach gibt es dann immer noch das seelsorgliche Angebot, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Sprichwort, an dem sich die Aktion der Friedensgebete orientiert

„Vielleicht ändern wir nichts von hier aus an der Weltpolitik direkt, die macht uns derzeit oft eher hilflos. Aber wir müssen hier und jetzt miteinander den Frieden fördern. Wir folgen dabei auch einem alten Sprichwort, das die Mutter einer Frau aus dem Ausschuss über ihrer Haustür stehen hatte: Wer Frieden hält im eignen Haus, der trägt ihn in die Welt hinaus.“ Gott um Hilfe zu bitten für die Welt, in der Krise hier bei uns anfangen – das können wir und wollen wir.“

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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