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Als 30-Jährige aufflog, ließ sie sich in Herford impfen – Urteil: 12.000 Euro Geldstrafe

Gefälschten Impfausweis vorgelegt

Lemgo/Herford

Ob und wie viel sie für den gefälschten Impfausweis gezahlt hat, ist nicht bekannt. Dass sie ihn verwendet hat, hat nun allerdings einen hohen Preis.

Von Bernd Bexte

Ein aufmerksamer Apotheker aus Bad Salzuflen hatte die Sache ins Rollen gebracht. Das Gesundheitsamt hatte vor Fälschungen gewarnt und Merkmale benannt. Diese Anzeichen erkannte der Apotheker in dem Impfausweis. Foto: dpa

Das Amtsgericht Lemgo hat eine Frau aus Bad Salzuflen wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt (120 Tagessätzen zu je 100 Euro). Als sie aufgeflogen war, fuhr sie sofort nach Herford, um sich dort impfen zu lassen. Es ist das erste Strafurteil des Amtsgerichts Lemgo wegen des Gebrauchs eines gefälschten Impfausweises.

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