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Nach Razzia: Chef der Deutsche-Bank-Tochter DWS muss gehen

Geschasster Top-Banker Asoka Wöhrmann kommt aus Herford

Herford

Sein Name hat in dieser Woche bundesweit für Schlagzeilen gesorgt: Asoka Wöhrmann, in Herford aufgewachsener Chef der Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS, muss seinen Posten räumen.

Von Bernd Bexte

Asoka Wöhrmann (links, damals Leiter Privatkundengeschäft der Deutschen Bank) war 2017 bei einer Veranstaltung der Deutschen Bank zu Gast im Marta, hier mit Filialdirektorin Melanie Winkel und dem jetzigen Bank-Chef Christian Sewing (damals Vorstandsmitglied) aus Bünde. Foto: Peter Schelberg

Hintergrund sind „Greenwashing-Vorwürfe“. Am Dienstag hatten Staatsanwaltschaft, Finanzaufsicht Bafin und BKA Räume der Deutschen-Bank-Zentrale in Frankfurt sowie nebenan im Gebäude der Fondstochter DWS durchsucht. Laut Staatsanwaltschaft bestehe der Verdacht des Kapitalanlagebetrugs. DWS soll sogenannte grüne Finanzprodukte als „grüner“ verkauft haben, als diese sind. Daraufhin zog der aus Bünde stammende Bank-Chef Christian Sewing die Reißleine und schasste den seit 2018 an der DWS-Spitze stehenden Wöhrmann (Grundgehalt 2,4 Millionen Euro plus Bonus, zuletzt 1,6 Millionen). „Die Anschuldigungen, auch persönliche Angriffe und Drohungen, wie unbegründet oder unhaltbar sie auch sein mögen, haben Spuren hinterlassen. Sie waren für die Firma als auch für mich und vor allem meine Angehörigen eine Belastung“, hatte Wöhrmann den erzwungenen Abgang am Mittwoch kommentiert.

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