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Mit Bau des Bürgerradwegs an der Laarer Straße wird zeitgleich begonnen

Ampelkreuzung kommt im Herbst

Herford (WB/ptr). In diesem Frühjahr sollte mit dem Bau einer Ampelanlage an der Kreuzung Laarer Straße/Stedefreunder Straße begonnen werden. Ziel der Maßnahme: den dortigen Unfallschwerpunkt entschärfen.

Die Ampelkreuzung an der Laarer Straße/Ecke Stedefreunder Straße kommt: Nachdem letzte Probleme durch eine weitere Überplanung beseitigt werden konnten, soll mit dem Bau jetzt voraussichtlich im Herbst begonnen werden. Foto: Peter Schelberg

Zeitgleich sollte außerdem der Bürgerradweg entlang der Laarer Straße von der Lübbecker Straße bis etwa in Höhe der Tischlerei Laker realisiert werden – ein Projekt, um das seit gut zwei Jahrzehnten gerungen wird.

Dass sich die Arbeiten einmal mehr verzögern, hat mit einer Überplanung der Ampelkreuzung durch den Landesbetetrieb Straßen.NRW zu tun. Der Naturschutzbeirat der Stadt Herford hatte die ursprünglich Fassung abgelehnt, weil danach drei Bäume an der Stedefreunder Straße – zwei Birken und eine Eiche – hätten gefällt werden müssen.

Radweg: Ein Eigentümer stellt sich quer

Mit dem neuen Plan kann darauf verzichtet werden, dafür waren weiterer Grunderwerb von etwa 200 Quadratmetern und entsprechende Gespräche mit der Eigentümerin notwendig.

Wirtschaftsförderer Dieter Wulfmeyer konnte gestern auf Nachfrage Vollzug melden: „Wir haben uns heute morgen geeinigt“, sagte er. Im Herbst könne jetzt wohl mit dem Bau der Ampelkreuzung begonnen werden. Nach deren Fertigstellung soll auch der zurzeit gesperrte Arm der Stedefreunder Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

In Sachen Radweg sei man dagegen noch immer nicht ganz am Ziel, die Einigung mit einem Eigentümer stehe weiter aus. Mit dem Bau des Radweges soll trotzdem zeitgleich mit der Ampelkreuzung begonnen werden. „Sollten die Gespräche bis dahin noch immer kein Ergebnis gebracht haben, wird von der Kreuzung Richtung Lübbecker Straße erstmal so weit gebaut, wie es möglich ist“, sagt Wulfmeyer.

Allee-Charakter bleibt erhalten

Richtung Herford sei der Fall dagegen klar: Hier wird der Radweg bis zur Stichstraße, die zur Firma Laker führt, gebaut. Der Allee-Charakter der Laarer Straße bleibt übrigens trotzdem erhalten. Der Radweg wird neben den Bäumen und dem Entwässerungsgraben entstehen.

Für die CDU-Ortsunion West sind diese Maßnahmen überfällig: Seit Jahren sei die Laarer Straße im Dornröschenschlaf belassen worden, schreibt deren Vorsitzender, Thomas Beck. Dabei seien die Unzulänglichkeit der Straße im Hinblick auf moderne, zeitgemäße Verkehrsanforderungen schon lange genauso offensichtlich gewesen, wie die Gefahren durch die enge Straßenführung bei gleichzeitig hohem Verkehrsaufkommen – vor allem für Radfahrer und Fußgänger.

Die Laarer Straße sei ein Markstein, welcher die Tragweite und Glaubwürdigkeit der zukunftsfähigen Verkehrsführung in Herford auf den Prüfstand stelle.

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