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Superintendentin Dorothea Goudefroy bei Landrat Jürgen Müller

Antrittsbesuch im Kreishaus Vlotho

Vlotho

Zum ersten Gespräch nach der Einführung als neue Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho hat Landrat Jürgen Müller Dorothea Goudefroy empfangen. Ein Thema war die kreisübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheits- und Kulturbereich.

Landrat Jürgen Müller begrüßt mit Superintendentin Dorothea Goudefroy eine Neubürgerin im Kreis. Foto: Kreis Herford

„Schön, dass wir nun Zeit haben, uns in Ruhe auszutauschen. Ich kann Ihnen schon mal jetzt ein Kompliment für den Kreis Herford machen: Es ist unglaublich schön hier – landschaftlich ist der Kreis Herford ein wahrer Schatz, ich fühle mich hier sehr wohl!“, erklärt Goudefroy bei ihrem Antrittsbesuch bei Landrat Jürgen Müller im Herforder Kreishaus.

Das freut Landrat Jürgen Müller sichtlich – zumal er mit Dorothea Goudefroy auch eine neue Bürgerin des Kreises begrüßen darf. Obwohl der Sitz der Superintendentin in Bad Oeynhausen ist, wohnt sie in Löhne.

16 Kirchengemeinden

Zum Kirchenkreis Vlotho gehören 16 Kirchengemeinden mit rund 51.000 Gemeindegliedern. Die Gemeinden sind in den Städten Bad Oeynhausen, Löhne, Porta Westfalica und Vlotho und gehören kommunal teils zum Kreis Herford und teils zum Kreis Minden-Lübbecke.

„Ich freue mich, wenn es kreisübergreifend eine intensive Zusammenarbeit gibt. Wir bündeln damit Kräfte und können gemeinsam wichtige Themen angehen. Vor allem im Gesundheits- und Kulturbereich arbeitet der Kreis Herford eng mit dem Kreis Minden-Lübbecke zusammen. Der Kirchenkreis Vlotho ist ein weiteres verbindendes Element. Ich denke da beispielsweise an das Diakonische Werk mit den vielen ambulanten, pflegerischen und sozialen Angeboten. Auch im Jugendbereich sind wir gemeinsam aktiv“, fasst Landrat Jürgen Müller zusammen und diskutiert mit der neuen Superintendentin über neue Wege der Jugendarbeit: „Da gilt es an der einen oder anderen Stelle umzudenken. Wir müssen dahin, wo die Jugendlichen sind und ihnen zeigen, dass wir ihre Interessen in ihrem Sinne unterstützen und fördern. Jugendzentren alleine sind nicht der Weg.“

Gute Zusammenarbeit

Die Pandemie war ein weiteres Thema im Austausch. Der Landrat lobte die gute Zusammenarbeit mit den Kirchenkreisen und das Verständnis und die Bereitschaft, Verordnungen und Erlasse umzusetzen. Für Goudefroy eine Selbstverständlichkeit: „Wir wollen als Kirche den Menschen Gutes tun. Dazu gehört der gute Wille, die Menschen vor Krankheiten zu schützen. Aber es ist sehr schön, dass wir nun mit der 3G-Regel wieder Gottesdienste gemeinsam in der Kirche feiern können. Das hat uns sehr gefehlt!“

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