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Linus Schmidt gewinnt bei »Jugend forscht« mit künstlicher Intelligenz

»Ava« gibt kluge Antworten

Herford (WB). Klüger als das bekannte System »Alexa« soll die »Ava« von Linus Schmidt aus Hiddenhausen sein. Das ist das Ziel des Schülers vom Markt-Gymnasium in Bünde.

Karin Koteras-Pietsch

Wie lagert man Kartoffeln am besten? Sie sollten dunkel und kühl liegen. Das haben Alina Dembert (rechts) und Amelie Scheling herausgefunden. Foto: Karin Koteras-Pietsch

Projekt auf einem extra großen Bildschirm

Die Jury bei »Jugend forscht« konnte er mit seinem Projekt überzeugen. Der Schüler des gewann am Samstag beim Wettbewerb »Jugend forscht« den ersten Preis in der Kategorie Mathe/Informatik. Das Projekt stellte er auf einem extra großen Bildschirm vor. Sein Ziel ist, dass »Ava« möglichst intelligent auf Fragen antworten kann.

Linus Schmidt war einer von 134 Teilnehmern in 66 Teams, die bei den Wettbewerben »Jugend forscht« und »Schüler experimentieren« in Herford antraten. Am Morgen hatten die Schüler ihre Stände aufgebaut und beeindruckten mit ihren Projekten die Jurymitglieder.

»Das ist ein gutes Niveau heute«, sagte Jurymitglied Hans-Peter Nußbaumer, Lehrer aus Gütersloh. Und sein Kollege Andreas Ferkes aus Steinhagen ergänzte, dass auch gerade die Jüngeren viel selbst gebaut hätten. Trotz aller Aufgeregtheit, »kriegen sie alle ihre Darstellungen toll hin. Alle Teilnehmer sind motiviert und geben sich sehr viel Mühe.«

Jury benötigt viel Zeit zur Beratung

Eine lange Beratungszeit zeigte, dass die Jurymitglieder sich ihre Entscheidungen nicht leicht gemacht hatten. Aus dem Kreis Herford sind neben Linus Schmidt einige Teilnehmer mit einem Preis nach Hause gegangen. Isaak Spitzer gewann mit seiner Batterie, die atmet, einen zweiten Preis bei »Jugend forscht« (Kategorie Chemie).

Verschiedene Verfahren zur Kochfeldreinigung

Dritte Preise gingen an Florian Schwitters von der Gesamtschule Rödinghausen sowie das Team mit Carina Asbrock, Lars Otterpohl und Jan-Luca Steinmeier von den Imperial-Werken Bünde. Schwitters zeichnet seit Jahren Wetterdaten auf und präsentierte am Samstag Verfahren und Ergebnisse. Die Bünder hatten verschiedene Verfahren zur Kochfeldreinigung getestet und verglichen. Ihr Ziel ist eine Maschine, die Kochfelder elektrisch reinigt. Die Azubis sind auch schon mit ihrer Ausbilder-Firma dazu im Gespräch.

Untersuchung zur Lagerung von Kartoffeln

Im Wettbewerb Schüler experimentieren waren vier Teams – alle vom Widukind-Gymnasium in Enger – erfolgreich: Max Wagner und Kilian Spilker, die eine Alarmanlage für Fahrräder erfunden haben sowie Malea Kerbein und Annalena Bierweiler, die »Die Staubfänger«, Experimente zum Staubaufkommen in Klassenräumen, zeigten. Zweite Preise gingen an Alina Dembert und Amelie Scheling für ihre Untersuchung zur Lagerung von Kartoffeln sowie an Lucas Hahn, Mauritz Castrup und Hannes Dreiling für ihre Untersuchung des Wachstums von Kresse.

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