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In England lebende Herforderin will Michael Brodie unterstützen

Brite erhält Hilfe bei Suche nach der Jugendfreundin

Herford (WB/bex). Nein, von Rosa hat er noch nichts gehört. Auch wo sie später gelebt hat, konnte ihm noch niemand sagen.

Dieses Foto aus seiner Herforder Zeit (1956/57) zeigt Michael Brodie (links) mit anderen jungen Briten.

Der Artikel vom 9. Februar im HERFORDER KREISBLATT über den in den 50er Jahren in Herford stationierten Soldaten Michael Brodie und die Suche nach seiner damaligen Freundin namens Rosa hat für zahlreiche Reaktionen gesorgt. Ein entscheidender Hinweis über das Schicksal Rosas ist bislang aber ausgeblieben. Vielleicht kann jedoch eine gebürtige Herforderin helfen, die mittlerweile in England lebt.

»Würde gerne helfen«

Sie hatte sich nach Veröffentlichung des Artikels an diese Zeitung gewandt. Über familiäre Verbindungen in die alte Heimat hatte die Frau von Brodies Ansinnen erfahren. Sie wohne nur eine Stunde vom Zuhause des 82-Jährigen entfernt und habe noch gute Kontakte in den Herforder Raum. »Ich würde Herrn Brodie sehr gerne meine Hilfe anbieten«, teilte die Sprachenlehrerin jetzt mit.

Treffen vereinbart

Gesagt, getan: Michael Brodie hat ihr bereits einen Brief geschrieben. Man wolle sich treffen, »um das Ganze von Angesicht zu Angesicht zu besprechen«, freut sich der Brite. Er werde die Helferin bald besuchen. Brodie ist sich sicher, dass der neue Kontakt sehr hilfreich sein werde. Die Suche nach Jugendfreundin Rosa hat er jedenfalls noch nicht aufgegeben.

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