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Archäologen graben in Herford bis zur zulässigen Bautiefe von 3,60 Metern – Keramik von 1571 und Zimmermanns-Beil entdeckt

Der Brunnen – und kein Ende abzusehen

Herford

Hart, härter, Herford: Bei der Anlage des mittelalterlichen Brunnens an der Straße „Am Gange“ haben die Bauleute Rhät-Quarzit aus dem Stuckenberg verwendet. „Das ist die härteste Stein-Varietät in Deutschland“, sagt Mathias Polster, als Gästeführer und historischer Generalist auch Gesteinskenner. Und dieser Stein habe in Herford vor allem im 13. Jahrhundert Verwendung gefunden.

Von Hartmut Horstmann

Tief ins Erdreich wagt sich Rainer Eilermann vor. Bis zu einer Bautiefe von 3,60 Metern durften die Archäologen graben. Wie tief der Brunnen noch geht, ließ sich so nicht ermitteln. Foto: Hartmut Horstmann

Dies ist neben der gefundenen Keramik ein weiteres Indiz dafür, dass der Brunnen aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammt. Bis zu der Bautiefe von 3,60 Metern sind die Archäologen an ihrem letzten Tag in Herford ins Erdreich gegangen. Ein Ende des Brunnens nach unten hin war noch nicht abzusehen.

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