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CDU-Ratsfraktion positioniert sich in der Diskussion um Ausbau der Vlothoer Straße

»Die Mauer muss weg«

Herford (WB/wst). Der CDU-Ratsfraktion liegt nichts am Erhalt der denkmalgeschützten Mauer an der Vlothoer Straße. »Die Mauer hat keine Bedeutung«, sagte jetzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Rußkamp bei einem Ortstermin der Fraktion auf dem Stiftberg. »Die Bäume sind wichtiger.«

Die CDU-Ratsfraktion hat mit Baudezernent Dr. Peter Böhm (5. von links) den Umbau der Vlothoer Straße diskutiert. Foto: Stefan Wolff

»Stadt soll erst den Umbau der Kasernen abwarten«

Mit Blick auf den viel diskutierten Ausbau der Vlothoer Straße nannte der Christdemokrat dem Baudezernenten der Stadt, Dr. Peter Böhm, der ebenfalls an dem Ortstermin teilnahm, drei weitere Forderungen seiner Fraktion. So solle die Stadt erst den Umbau der beiden Kasernen abwarten, bevor sie mit dem Ausbau der Vlothoer Straße beginne. »Auch sollen so viele Bäume wie möglich erhalten werden und die Fahrbahn für die Autos soll deutlich von Rad- und Fußweg getrennt werden«, erklärte Rußkamp.

Zahl der Fahrzeuge wird steigen

Böhm erläuterte den Ratsmitgliedern die Überlegungen, auf denen die derzeitige Planung aufbaut. So werde das tägliche Verkehrsaufkommen auf dem Stiftberg mit der Umnutzung der beiden Kasernen voraussichtlich von aktuell 4500 auf 7400 Fahrzeuge steigen. Fahrbahn und Radweg der Vlothoer Straße seien zu schmal, die Wurzeln der Bäume würden die Fahrbahndecke nach oben drücken.

Thema war auch die Anbindung der Wentworth-Kaserne durch eine Linksabbiegerspur. Diese könne allerdings nicht verwirklicht werden, ohne dass auf beiden Seiten der Straße Bäume gefällt werden. Zustimmung der Christdemokraten fand die Überlegung, den Rad- und Fußweg nicht direkt auf der Vlothoer Straße, sondern auf dem erhöhten Randstreifen entlang der Hammersmith-Kaserne zu verlegen. So könnten wesentlich mehr Bäume erhalten werden.

Kreisel vor Königin-Mathilde-Gymnasium

Am Ende des Ortstermins stellte Baudezernent Böhm den CDU-Ratsmitgliedern die ersten Plänen vor, mit denen das Bauamt die Verkehrssituation vor dem Königin-Mathilde-Gymnasium entspannen möchte. Besonders morgens zwischen 7.30 und 8 Uhr sei dort das Verkehrsaufkommen wegen der Schulbusse und der Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, sehr hoch. Entlastung bringen könne ein Kreisverkehr und eine eigene Busspur vor der Schule.

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